EnglishBusiness AG – We expand your global reach https://www.englishbusiness.de Thu, 26 Aug 2021 07:30:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.3 Was uns der Fußball über Kultur lehren kann – Fußballkulturen auf der ganzen Welt https://www.englishbusiness.de/blog/fussball-fankulturen/ Fri, 13 Aug 2021 08:51:09 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=10230 Der Beitrag Was uns der Fußball über Kultur lehren kann – Fußballkulturen auf der ganzen Welt erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Was uns der Fußball über Kultur lehren kann – Fußball-Fankulturen auf der ganzen Welt



Die Fußball Bundesliga startet in eine neue Saison. Zeit, um einen Blick darauf zu werfen, was uns Fußball über unterschiedliche Kulturen lehren kann. Unser Redakteur Sebastian erzählt, wie Stadionbesuche in unterschiedlichen Ländern ihm geholfen haben, diese ein wenig besser zu verstehen.




Bildnachweis: Victoria Primak




Die kulturelle Relevanz des Fußballs

Egal, ob man sich für das Spiel interessiert oder nicht, man kann von den Rängen viel über ein Land lernen. Deshalb nutze ich während meiner Reisen jede sich bietende Gelegenheit, um ein Fußballspiel zu besuchen. Als Expat hat mir mein Interesse am Fußball definitiv geholfen, meine Wahlheimat (Deutschland) und auch ganz Europa besser zu verstehen.

Für mich ist es äußert faszinierend, wie sich Kulturen auf den Tribünen der Stadien widerspiegeln und wie die Fans nicht nur ihr Land, sondern vor allem auch ihre jeweilige Region repräsentieren. Als studierter Historiker versuche ich zudem, das schöne Spiel auch aus dieser Perspektive zu betrachten. So habe ich beispielsweise viel über Nordirland gelernt, als ich das North Belfast Derby am Boxing Day 2016 besuchte. Ich hatte das Glück, Spiele unter anderem in Polen, Tschechien, Mexiko, den USA, der Schweiz und Spanien zu besuchen, und war in vielen Stadien in ganz Deutschland.

Begeistern tun mich auch internationale Fußballturniere. Warum? Einer der aufregendsten Aspekte internationaler Fußballturniere ist es, die Fans aus verschiedenen Ländern zu sehen, die ihre Mannschaften in ihrer eigenen Sprache unterstützen oder ihrem Unterstützungsstil eine ganz eigene Note geben. Erinnern wir uns beispielsweise an die isländischen Fans und ihr Wikinger-Klatschen oder Schottlands berühmte Tartan Army.

Heißt es eigentlich football oder soccer?

Im Englischen wird oft darüber diskutiert, ob es nun eigentlich football oder soccer heißt. Doch was hat es mit dem Namen auf sich? Technisch gesehen bezieht sich “football” auf eine Familie von Sportarten, die Rugby, American Football, Australian Rules Football, Gaelic Football und Fußball umfasst, aber im Allgemeinen ist “football” ein Synonym für “Association Football”. Als die Football Association 1864 die Regeln ihrer Spielart kodierte, fügten sie das Wort “Association” hinzu, um sie vom Rugby-Fußball zu unterscheiden. Woher kommt also der Name “soccer”? Es ist einfach eine abgekürzte Form von “association” (+er) und wurde erstmals 1889 (als socca) aufgezeichnet.





Fußball-Fankultur in Deutschland

Während man die Deutschen für seriös und ordentlich hält, ist das auf den deutschen Fußballrängen nicht der Fall. Deutsche Fans sind laut und gehen oft die sogenannte extra Meile, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Dies tun sie mit sehr kreativen, choreografierten Fahnen, die international auch als “Tifos” bekannt sind. Der Begriff leitet sich vom italienischem Wort tifoso (Fan) ab.

Deutsche Fans von Vereinen wie Eintracht Frankfurt oder Dynamo Dresden sind in ganz Europa für ihre Tifos oder auch Choreos berühmt. Auch der Dortmunder Signal-Iduna-Park ist aufgrund der lautstarken Unterstützung von der sogenannten “Gelben Wand” berühmt und berüchtigt.




Fußball hat einen sehr hohen Stellenwert in Deutschland. Mit vier gewonnenen Weltmeisterschaften (1954, 1974, 1990 und 2014) und drei Europameistertiteln (1972, 1980 und 1996) ist „die Mannschaft“, wie die deutsche Nationalmannschaft seit einigen Jahren genannt wird, eine der erfolgreichsten internationalen Mannschaften überhaupt. Auch die Bundesliga gehört zu den Top-Wettbewerben in Europa und ist voll von traditionsreichen Mannschaften. Das gilt aber auch für die zweite und dritte Liga, in denen mittlerweile viele namhafte Vereine beheimatet sind, die bis vor kurzem sogar international spielten, wie beispielsweise die Neuzugänge Schalke 04 und Werder Bremen.

In Hamburg ist neben dem HSV auch der FC St. Pauli beheimatet, ein Kiezverein, der auch außerhalb Deutschlands Kultstatus erlangt hat. Der FC St. Pauli hat eine ausgeprägte gegenkulturelle Identität und Fanclubs auf der ganzen Welt. Ich selbst wohne auf St. Pauli in fußläufiger Entfernung zum Stadion und sehe oft Aufkleber von St. Pauli-Fanclubs aus Orten wie Glasgow ( Glasgow St pauli supporters club ), New York City (East River Pirates) und Buenos Aires ( Piratas del Sur ). Und obwohl der FC St. Pauli weit davon entfernt ist je einen Meistertitel zu holen, sind die Heimspiele am Millerntor immer ausverkauft und die Stimmung während der Spiele ist bombastisch.

Die Bundesliga in Deutschland

Deutschland ist deutlich vielfältiger, als man auf den ersten Blick denkt. Norddeutschland und Süddeutschland sind sehr unterschiedlich, ebenso wie Ost und West. Und diese Vielfalt lässt sich auch auf den Fußball übertragen, denn in vielen Fällen besitzen die Clubs eine sehr starke regionale Identität oder sie haben eine tiefe historische Verbindung.

Der FC Bayern München beispielsweise repräsentiert ganz klar die „bayerische Identität“, ist aber auch gleichzeitig einer der beliebtesten Vereine des Landes. Das ist deshalb faszinierend, weil die Deutschen, die nicht in Bayern wohnen, das Bundesland sonst oft gar als ein anderes Land betrachten.

In der ehemaligen DDR hatten die meisten Vereine einen Bezug zum Establishment, wie zum Beispiel Dynamo Dresden, welcher der Verein der Polizei war. Und die beiden Berliner Erstligavereine Hertha und Union repräsentieren West- bzw. Ost-Berlin.

Auch selbst innerhalb der Bundesländer gibt es viele regionale Unterschiede. Mein Lieblingsbeispiel ist der SC Freiburg, der die Region Schwarzwald nahe der französischen und schweizerischen Grenze repräsentiert und dessen Trainer in ganz Deutschland für seinen dicken regionalen Akzent bekannt ist. Und dann gibt es auch noch Unterschiede und Rivalitäten zwischen Regionen und Städten: Düsseldorf und Köln haben eine große Rivalität im Allgemeinen, nicht nur auf dem Spielfeld, ebenso wie Hamburg und Bremen.





Fußball-Fankultur in Großbritannien

England ist die Wiege des Spiels, wie wir es heute kennen. Der englische Fußballverband wurde 1863 gegründet und auch viele heute noch aktive Vereine entstanden zu dieser Zeit. In den Anfangsjahren verbreitete sich der Fußball von Großbritannien aus durch Aus- bzw. Einwanderung in die ganze Welt. Durch die Entwicklung der Eisenbahn und des boomenden Bergbaus im späten 19. Jahrhundert gab es viele britische Einwanderer in Lateinamerika. Sie brachten den Fußball mit. So ist es auch nicht überraschend, dass die argentinische Liga nach der Englischen die zweitälteste der Welt ist.

Englands erfolgreichste Vereine sind in London beheimatet und in der Hauptstadt gibt es eine hohe Konzentration von Vereinen, die im gesamten englischen Ligasystem spielen. Das Spiel verbreitete sich schnell im gesamten Vereinigten Königreich und schlug auch in Schottland Wurzeln, wo sehr alte und traditionsreiche Mannschaften wie Hibernian, Rangers und Celtic beheimatet sind.

Britische Fans

Die moderne Fankultur in Kontinentaleuropa wurde nachhaltig vom italienischen Support beeinflusst. Anders als die Fans auf dem Festland jedoch, nutzen die britischen Fans keine Fahnen, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Es gibt in der Regel auch keine organisierten Choreographien und die Fans verwenden normalerweise keine Trommeln.

Die englische Premier League

Englands Vereine sind historisch und traditionsreich. Viele Vereine haben eine große Anhängerschaft, obwohl sie längst in die unteren Ligen abgestiegen sind. Zu nennen wäre hier z.B. der Leyton Orient F.C. (gegründet 1881). Die englische Premier League ist, im Gegensatz zur Bundesliga, hart umkämpft. Während in Deutschland Bayern München die Meisterschaft die letzten neun Jahre in Folge gewonnen hat, wird die Premier League oft zwischen Manchester City und Manchester United, Liverpool, Leicester und Chelsea ausgefochten, wobei auch Arsenal und die Tottenham Hotspurs immer wieder mal an der Spitze der Tabelle stehen.

Fußball-Fankultur in den USA

Fußball (lokal Soccer genannt) ist eine vergleichsweise neue Sportart in den Vereinigten Staaten, die aber schnell an Popularität gewinnt. Früher als Sport für Kinder angesehen, wird Fußball auch von Erwachsenen immer mehr akzeptiert; Mittlerweile sind die Spiele der Major Soccer League oft ausverkauft. Der Atlanta United FC zum Beispiel verkauft regelmäßig alle seine Dauerkarten, obwohl er erst 2014 gegründet wurde.

Fußball ist vor allem im pazifischen Nordwesten sehr beliebt. In Portland, wo ich lebte, bevor ich nach Deutschland zog, waren die Spiele der Portland Timbers im PGE Park schon ausverkauft, bevor der Verein in die MLS wechselte. Außerdem ist Fußball die einzige Sportart, bei der alle drei großen Städte des pazifischen Nordwestens in der gleichen Liga vertreten sind: die Portland Timbers, die Seattle Sounders und die Vancouver Whitecaps.

US-Fans

Fußball ist ein bisschen eine Anomalie, wenn es um Sport in den USA geht. Während die Fankultur in allen anderen amerikanischen Sportarten einige Gemeinsamkeiten aufweisen (z.B. Schaumstoffhände) ähneln die Fußballfans in den USA eher den europäischen und lateinamerikanischen Fans. In den USA machen die Hispanics einen großen Teil der Fußballfans aus und haben den Stil des Supports stark beeinflusst. Und obwohl die Fußballkultur in den USA noch relativ neu ist, sind die amerikanischen Fans sehr engagiert und können es in Sachen Leidenschaft und Kreativität aus meiner Sicht jederzeit mit den europäischen Fans aufnehmen.

Die MLS

Die 1993 gegründete Major League Soccer (MLS) hat nicht die Tradition vieler europäischer oder lateinamerikanischer Ligen und wird von vielen belächelt auch von Amerikanern selbst, weil der Fußball nicht so populär ist, wie etwa Baseball oder Basketball. Aber, wie gesagt, das ändert sich.

Der Fußball in den Vereinigten Staaten funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Franchises der anderen amerikanischen Sportarten. Oft werden Teams aufgelöst und in andere Städte verlegt, oft werden neue Teams gegründet, wie zum Beispiel David Beckhams Inter Miami CF, der 2018 gegründet wurde. Die MLS ist eine Liga, in der viele europäische Stars ihre Karriere beenden.





Egal ob soccer oder football –Labdarúgás, Nogomet oder Pêl-droed – wir bei English Business freuen uns auf den Bundesligastart!

Wenn Sie auf der Suche nach einer kulturübergreifenden Erfahrung für Ihr Unternehmen sind, bieten wir eine Reihe von beliebten agilen Workshops an!

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Bessere Kommunikation in internationalen Unternehmen https://www.englishbusiness.de/blog/bessere-kommunikation-in-internationalen-unternehmen/ Tue, 27 Jul 2021 07:33:44 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=10191 Der Beitrag Bessere Kommunikation in internationalen Unternehmen erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Wie kann man die Kommunikation in internationalen Unternehmen verbessern?



Gute Kommunikation ist die Grundlage für starke Zusammenarbeit und leistungsfähige Teams. In internationalen Unternehmen treffen oft verschiedenste Persönlichkeiten, Sprachen und Kulturen aufeinander. Das macht effektive Kommunikation zur Herausforderung. Deshalb rentiert sich eine Investition in eine achtsame, bewusstere Kommunikation bei internationalen Teams in der Regel um ein Vielfaches. Doch wie genau funktioniert das mit der besseren Kommunikation im Unternehmen eigentlich?




Bildnachweis: Julia Craice 



Es gibt kaum etwas so Frustrierendes, wie das Gefühl nicht verstanden zu werden – und das gilt vor allem im Beruf. Egal ob bei der Personalführung, im Vertrieb, im Projektmanagement oder beim Smalltalk mit Kolleg*innen; wenn die Informationen nicht richtig ankommen, wird es schwer.

Unternehmen, die international wachsen und in neue Märkte expandieren, merken oft an vielen Stellen, dass die bisherigen Kommunikationsstrategien an ihre Grenzen stoßen. Im Vordergrund stehen dabei oft sprachlichen Fähigkeiten, doch schnell wird klar: Kommunikation ist mehr als Sprache.

Wie soll man also vorgehen, wenn die die Kommunikation mit internationalen Stakeholder*innen oder Teams nicht reibungslos läuft?

Bei EnglishBusiness blicken wir auf drei Bereiche:

Sprachlicher Aspekt der Kommunikation

Es ist eine große Herausforderung, wichtige Themen in einer Fremdsprache zu kommunizieren. Man fühlt sich unsicher, das Zuhören fällt schwer und beim Reden fehlen plötzlich Witz und Charme. Mögliche sprachliche Schwierigkeiten können dazu führen, dass Mitarbeiter*innen oder Kolleg*innen auch fachlich unterschätzt werden.

Persönlichkeitsaspekt der Kommunikation

Läuft die Zusammenarbeit im Team nicht rund, lohnt sich eine Persönlichkeitsanalyse. Menschen haben in der Kommunikation tief verwurzelte Vorlieben. Mitglieder eines Teams können organisiert oder unbekümmert, reserviert oder gesellig, ruhig oder emotional sein. Es gibt hier ausdrücklich kein Richtig oder Falsch, aber es hilft, die eigene Persönlichkeit und die der Kollegen zu kennen. Nur wer einen Menschen versteht, kann ihn auch richtig ansprechen.

Kultureller Aspekt der Kommunikation (Interkulturelle Kommunikation)

Interkulturelles Verständnis ist ein wichtiger Aspekt in der Kommunikation. Dabei ist jedoch nicht nur Nationalität gemeint. Auch Unternehmen selbst können unterschiedliche Kulturen haben. Je diverser Kund*innen, Mitarbeitende und andere Stakeholder*innen sind, desto höher ist das Potenzial für kulturelle Missverständnisse. Das kann entweder zu Frustration führen oder, im besten Fall, durch Offenheit und Lernwilligkeit das Unternehmen bereichern.

Was kann man also tun, um Reibungen in der internen und externen Kommunikation zu vermeiden?

Wie kann man sein Englisch schnell verbessern?

Wer sein Englisch verbessern will, muss vor allem Englisch sprechen und hören. Jeder Kontakt mit der Sprache kann als Training gewertet werden. Wechseln Sie also mit englischen Muttersprachler*innen ins Englische, schauen Sie Filme und Serien und hören Sie Podcasts auf Englisch. Oder Sie planen Ihren nächsten Urlaub in ein englischsprachiges Land (Tipp: Es muss nicht immer USA oder UK sein. Haben Sie z.B. schonmal über Südafrika als Reiseziel nachgedacht?).

Um gezielt an den Englischkenntnissen für den Beruf zu arbeiten, sind Firmenkurse ein probates Mittel. So kann die HR-Abteilung den Mitarbeitenden nicht nur echten Mehrwert bieten, sondern auch durch bessere Kommunikation die Leistung steigen. Regelmäßige Gruppenkurse fördern zudem das Teambuilding. Wer mehr investieren will, kann durch ein Einzelcoaching schnellere Ergebnisse erreichen und vor allem bei Führungskräften gezielt auf individuelle Themen eingehen.

Sprachliche Herausforderungen lassen sich mit dem richtigen Training zuverlässig lösen und sind eine gewinnbringende Investition ins eigene Personal.

Wie können unterschiedliche Persönlichkeiten optimal zusammenarbeiten?

Menschen können sehr unterschiedlich sein. Persönliche Neigungen sind ein wichtiger Faktor in der Kommunikation. Wer die Neigungen seines Gegenübers kennt, kann bewusst den richtigen Ton treffen, wenn es um Arbeitsanweisungen, Feedback, Verhandlungen oder Nachrichten geht. Hilfreich ist es auch, die eigenen Neigungen zu kennen und zu reflektieren und diese auch an Kolleg*innen zu kommunizieren.

Hierzu gibt es zahlreiche kostenlose Persönlichkeitstests online. Diese bieten zwar keine Lösungen per se, helfen aber die eignen Neigungen zu verstehen und bieten das richtige Vokabular, um Neigungen zu kommunizieren.

Der nächste Schritt ist es, im Team über die verschiedenen Persönlichkeiten und ihre Auswirkungen im Arbeitsalltag zu reden. Hier wachsen das Verständnis und der Zusammenhalt im Team. Vor allem Führungskräfte können so für verschiedene Persönlichkeitstypen und Synergien im Team sensibilisiert werden. Ein externer Moderator kann dem Gespräch in einem Workshop Struktur und den Blick von außen geben.

Wie kann man mit interkultureller Kompetenz die Kommunikation verbessern?

Um sicher im interkulturellen Kontext zu agieren, helfen ein breites Wissen verschiedener Bräuche sowie gesammelte Erfahrungen in anderen Ländern. Noch weitaus wichtiger ist jedoch die Offenheit gegenüber Neuem und die Bereitschaft, von anderen zu lernen. Kulturelle Missverständnisse rühren oft daher, dass wir zu befangen sind zu Gunsten dessen, was wir kennen und was in der Vergangenheit funktioniert hat.

Diese Befangenheit lässt sich effektiv durch Simulationen aufzeigen und durchbrechen. Bei EnglishBusiness nutzen wir zum Beispiel eine Methode, bei der wir die Teilnehmer*innen in zwei fiktive Kulturen unterteilen. Die beiden Teams lernen eine Sprache und bestimmte Bräuche. Im nächsten Schritt wird das Verhalten der jeweils anderen Gruppe erforscht. Schnell merken die Teilnehmer*innen, dass ihre Intuitionen oftmals hinderlich sind, und sie das andere Team besser verstehen, je offener sie ihm begegnen.

Wer eine andere Kultur richtig verstehen will, kommt allerdings nicht wirklich umhin, zu Reisen und in das tägliche Leben und die Kultur der Menschen einzutauchen. Je immersiver die Erfahrung, desto größer der Effekt.

Tipps für bessere Kommunikation im Berufsalltag

Bessere Kommunikation im Unternehmen entsteht auch durch bessere Kommunikation der einzelnen Mitarbeitenden. Mit diesen sechs Tipps finden findet jede*r einen Ansatzpunkt, um im Alltag besser zu kommunizieren.

Mehr Empathie

Gute Kommunikation ist immer ein Zusammenspiel aller Beteiligten. Nur wer die Kolleg*innen versteht, kann im Unternehmen gut kommunizieren. Dazu gehört vor allem, die Emotionen, Motive und Persönlichkeit des Gegenübers zu verstehen und nachempfinden zu können. Mit anderen Worten, man braucht Empathie.

Es handelt sich hier jedoch nicht um einen magischen siebten Sinn. Oft reicht es schon anzuerkennen, dass man nicht weiß, was im anderen Menschen vorgeht oder welche Herausforderungen er gerade durchlebt.

Sinnvolle Meetings

Meetings waren schon vor der Pandemie bei vielen Mitarbeitenden nicht allzu beliebt. Die Veränderung hin zu virtuellen Meetings hat die Problematik zwar verändert, aber nicht gelöst.

Im Kern ist das Problem klar, denn in kaum einer Belegschaft gibt es Menschen, die sich mehr oder längere Meetings wünschen. Es wurde auch schon viel dazu geschrieben, wie Meetings effizienter gestaltet werden können, doch mit der Umsetzung tun sich viele schwer.

Es gibt auch einen überzeugenden Grund, die Effektivität von Meetings zu priorisieren. Dazu braucht man sich nur zu überlegen, was der durchschnittliche Stundenlohn der Teilnehmer*innen ist und es mit der Länge und Teilnehmerzahl zu multiplizieren. Es gibt sogar einen Online-Rechner, der die Kosten eines Meetings bestimmt.

Vielleicht sind die guten Ratschläge zur Meetingkultur auch einfach zu kompliziert. Probieren Sie in Ihrem Unternehmen doch mal eine Woche die Methode von Seth Godin:

  1. Wer nicht ein einem Meeting teilnehmen möchte, muss es auch nicht. Die Mitarbeiter*in bekommt stattdessen die Zusammenfassung des Meetings und gibt das Mitspracherecht zum Thema des Meetings auf.
  2. Einzelne Teilnehmer*innen eines Meetings können das Meeting abbrechen, wenn sie es für Zeitverschwendung halten.

Wer nun ein Meeting einberuft, muss sich also gut überlegen, ob dieses wirklich wichtiger ist als die Arbeit, die die Kolleg*innen sonst in der Zeit verrichten würden.

Regelmäẞiges Feedback

Feedback kann schnell emotional werden und damit sein eigentliches Ziel verfehlen. Das Feedback soll dazu dienen, dass die Empfänger*in weiß, was bei einem Projekt gut oder schlecht gelaufen ist. So kann sie sich und ihre Arbeit weiterentwickeln.

Fühlt sich jemand durch das Feedback angegriffen, ist ein produktives Ergebnis jedoch unwahrscheinlich. Wie können wir es also besser machen?

  1. Bleiben Sie objektiv. Es geht um die Arbeit, nicht die Person.
  2. Fragen Sie nach Erlaubnis und vereinbaren Sie einen Termin. Feedback ist nicht immer erwünscht und nicht immer hilfreich.
  3. Kritisieren Sie nicht die Symptome eines tieferliegenden Problems.
  4. Seien Sie so empathisch wie möglich.
  5. Geben Sie Feedback lieber regelmäßig und in kleinen Dosen.
  6. Bitten Sie selbst um Feedback.

Klare Sprache nutzen

Auch sprachliche Fähigkeiten gehören zu guter Kommunikation – und damit sind nicht nur Fremdsprachen gemeint. Das hört sich offensichtlich an, aber vielleicht wird gerade deswegen die Kunst des Schreibens und Sprechens in der Geschäftswelt oft unterschätzt.

Wer sich gut ausdrückt, wirkt kompetent, kann effektiv Informationen vermitteln und Menschen überzeugen. Die Investition in ein Seminar zum Präsentieren oder Schreiben, wird sich also in fast allen Bereichen Ihres beruflichen Lebens bezahlt machen.

Auch auf Unternehmensebene lohnt es sich, in den sprachlichen Auftritt zu investieren. Eine einheitliche Unternehmenssprache bring mehr Klarheit in der Kommunikation und ist wesentlicher Teil der Corporate Identity.

Führungskräfte geben den Ton an

Führungskräfte sind für das Arbeitsumfeld und die Unternehmenskultur verantwortlich – und damit auch maßgeblich für den Kommunikationsstil. Es ist also durchaus etwas dran an dem alten Sprichwort, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Was können gute Führungskräfte also tun, um die Kommunikation im Unternehmen zu fördern?

  • Mit gutem Beispiel vorangehen: Es ist schwer, etwas von den Mitarbeitenden zu verlangen, was man nicht selbst vorlebt. Wenn es darum geht, die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern, stehen Führungskräfte also besonders in der Verantwortung. Das heißt auch, dass ein Kommunikationstraining für Führungskräfte besonders effektiv ist.
  • Offenheit: Sie wollen, dass Mitarbeitende ihre Ideen und Anliegen teilen? Dann ist es wichtig, dass Vorgesetze sich in mehrfacher Hinsicht offen zeigen. Es fängt damit an, dass sie regelmäßig ansprechbar sind. Darüber hinaus sollen die Vorgesetzen aktiv zuhören und auf neue Ideen oder Probleme der Belegschaft ernsthaft eingehen. Führungskräfte, die nicht nur selbst reden, werden mit kreativen, produktiveren Teams belohnt.
  • Kritikfähigkeit vorleben: In einer Führungsposition kommt man nicht drum herum, auch mal Kritik zu üben. Kritik wird aber eher konstruktiv aufgenommen, wenn man auch selbst Kritik einsteckt. Führungskräfte sollten also aktiv das Feedback der Mitarbeitenden suchen und konstruktiv damit umgehen.
  • Danke sagen: Natürlich können Führungskräfte ihre Dankbarkeit durch Boni, freie Tage oder Teamevents ausdrücken. Doch für die tägliche Zusammenarbeit zählen vor allem die kleinen Dinge. Es gibt kaum etwas mit einem bessern ROI als einfach mal „Danke“ zu sagen – egal, ob sich jemand die Zeit für ein Meeting genommen, eine Frage gestellt oder ein Problem gelöst hat.

Fazit: Gute Kommunikation im Unternehmen will gepflegt werden

Es ist immer möglich besser zu kommunizieren und der erste Schritt ist gar nicht so schwer. Doch für nachhaltige Verbesserungen müssen Ziele gesetzt und priorisiert werden. Halten Sie also Ihre Kommunikationsziele schriftlich fest und leiten Sie konkrete Maßnahmen für alle Beteiligten ab. Teilen sie diesen Plan und helfen Sie sich gegenseitig, wenn alte Muster wieder auftreten.

Ihr Unternehmen ist im Umbruch? Sie wollen eine neue Unternehmenskultur etablieren oder die Kommunikation in globalen Teams verbessern? Kontaktieren Sie unsere Berater*innen und wir erklären, wie wir helfen können!


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Wie man das Sprachniveau für Business Englisch testet https://www.englishbusiness.de/blog/sprachniveau-testen/ Tue, 22 Jun 2021 08:23:03 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=10096 Der Beitrag Wie man das Sprachniveau für Business Englisch testet erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Wie man das Sprachniveau für Business Englisch testet



Sie wollen wissen, wie gut Ihr Englisch ist? Wir auch! Aber wir sind nicht nur an Ihren Sprachkenntnissen interessiert. Ihre Erwartungen, Ziele, die Rolle im Unternehmen und die Kenntnis Ihres Sprachniveaus helfen unseren Trainer*innen, die Firmensprachkurse und Kommunikationsseminare auf Ihre Bedürfnisse auszurichten und den Unterricht auf Ihre täglichen Aufgaben übertragbar zu machen. Also, wie funktioniert eine Spracheinschätzung?



English language levels

Bildnachweis: Sander Crombach



Warum führen wir mit allen Teilnehmer*innen eine Spracheinstufung durch?

Kurz gesagt, die Einstufungen helfen uns, Ihnen und Ihrem Team eine bessere Dienstleistung zu bieten. Es gibt jedoch vier spezielle Gründe, warum wir die Teilnehmenden gerne vor der ersten Sitzung treffen.

1. Einheitliches Sprachniveau in der Gruppe

Die Einstufung ist insbesondere bei Gruppenkursen relevant. Wir wollen sicherstellen, dass die Gruppe ein homogenes Sprachniveau besitzt. Ansonsten kann es dazu kommen, dass einige Teilnehmende unterfordert und andere überfordert werden. Ein annähernd gleiches Sprachniveau stellt zudem sicher, dass das Unterrichtsmaterial angemessen ausgewählt werden kann.

2. Zusammenstellung der Gruppen nach Zielen und Themen

Bei der Zusammensetzung einer Gruppe zählen nicht nur die Englischkenntnisse. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Aufgaben und Anforderungen der Teilnehmenden in ihrem Unternehmen. Es macht einen großen Unterschied, ob jemand in kurzer Zeit branchenspezifisches Vokabular und relevante Redewendungen lernen möchte oder kontinuierlich Small Talk üben und die sprachlichen Fähigkeiten aufrechterhalten möchte. Die Erwartungen dieser Teilnehmenden gleichzeitig zu erfüllen, wäre in der gleichen Gruppe unmöglich – selbst bei gleichem Sprachniveau.

3. Die perfekte Trainer*in wählen

Die Wahl der richtigen Trainer*in ist nicht weniger wichtig als die Zusammensetzung der Gruppe. Wir wissen, dass die Persönlichkeit, der Unterrichtsstil und die spezifische Erfahrung der Trainer*in ausschlaggebend für den Erfolg des Kurses sind. Wenn wir die Teilnehmenden vorab ein wenig kennenlernen, können wir die passende Trainier*in auswählen. Wir fragen uns zum Beispiel: Braucht die Gruppe einen traditionellen oder eher einen innovativen Unterrichtsstil? Ist der berufliche Hintergrund der Trainer*in relevant? Ist britisches oder amerikanisches Englisch gefragt?

4. Trainer-Briefing erstellen

Zu guter Letzt nutzen wir die Einstufungsgespräche, um unseren Trainer*innen vor Kursbeginn ein umfassendes Briefing geben zu können. Die Trainer*innen erhalten Informationen über das Sprachniveau der Gruppe, die allgemeinen Anforderungen der Teilnehmenden und alle relevanten Kommentare über deren Motivation oder Erfahrung mit Englischunterricht. So startet der Kurs mit einem niveaugerechten Plan und es lässt sich schnell eine gute Beziehung zwischen Trainer*in und Teilnehmenden aufbauen.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass wir die Terminwünsche der Teilnehmenden kennen und daher die Personalabteilung dabei unterstützen, passende Termine zu finden.


Wie läuft eine Spracheinstufung bei EnglishBusiness?

Wir planen ein 20- bis 30-minütiges Gespräch mit jeder Teilnehmer*in. Während wir vor der Pandemie die Gespräche persönlich vor Ort vorgenommen haben, werden diese seit Beginn der Covid-19-Pandemie in der Regel per Videotelefonat durchgeführt. Das Gespräch findet mit einer Muttersprachler*in statt – entweder ein Mitglied des EnglishBusiness-Teams oder die Trainer*in, die den Kurs unterrichten wird (wenn wir bereits jemanden ausgewählt haben).

Manche Menschen sind zu Beginn der Einstufung nervös, doch das Gespräch ist ganz locker und freundlich. Für die Teilnehmenden ist es nicht mehr als eine kurze Unterhaltung auf Englisch – wir wollen sie nur sprechen hören. Wir stellen ein paar Fragen zu ihrem Job, ihren Bedürfnissen und ihren Erwartungen an den Kurs sowie einige allgemeinere Fragen, zum Beispiel zu ihren Hobbys oder ihrer Heimatstadt. Wir machen uns ein paar Notizen und achten auf eventuelle Verständnisschwierigkeiten, Grammatikfehler und den allgemeinen Redefluss, um am Ende das Sprachniveau einzuschätzen und die passende Gruppe zu finden.

Standards für das englische Sprachniveau

Wir verwenden den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) als Grundlage. Der GER gliedert die Sprachkenntnisse in sechs Niveaustufen, A1 bis C2, die in drei grobe Niveaustufen umgruppiert werden können:

  • Elementare Sprachverwendung
  • Elementare Sprachverwendung
  • Elementare Sprachverwendung

Bei EnglishBusiness unterteilen wir jedes Niveau in drei weitere Unterstufen auf, um die Genauigkeit zu erhöhen.

Unsere Spracheinschätzungen konzentrieren sich auf das Niveau des Sprechens und das Hörverstehens. Um das schriftliche Englisch zu analysieren, müssten wir ein zusätzliches Element hinzufügen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Beurteilung der Schriftsprache für Firmensprachkurse und Seminare in der Regel nicht notwendig ist. Für die meisten unserer Kund*innen steht die Verbesserung des gesprochenen Englisch klar im Fokus.

Führen wir für alle Kurse Spracheinstufungen durch?

Wir prüfen die Englischkenntnisse für alle wöchentlichen Gruppenkurse und Einzelstunden. Bei unseren Kompaktseminaren verzichten wir auf die Einstufung, da die kurzen, interaktiven Seminare auch mit unterschiedlichen Sprachniveaus ausreichend Übung ermöglichen.

Vor unseren Kommunikationsseminaren führen wir ebenfalls eine Spracheinstufung durch. Diese dient jedoch nur dazu, kurz zu bestätigen, ob das Mindestniveau von B2 in Englisch erreicht wird und konzentriert sich dann auf detailliertere Fragen zu den Erwartungen der Teilnehmenden und spezifischen Anforderung in Bezug auf das Thema des Seminars.

Wenn zum Beispiel ein Präsentationsseminar gebucht wurde, fragen wir nach der Erfahrung der Teilnehmer*in mit Präsentationen im Allgemeinen, wo sie ihre Stärken und Schwächen sehen, ob sie vor Muttersprachler*innen oder einem gemischten Publikum präsentieren möchten, ob sie schon einmal ein Präsentationsseminar (auf Deutsch oder Englisch) besucht haben, usw.

Wir können der jeweiligen Teilnehmer*in zudem Informationen über das Format des Seminars geben und offene Fragen beantworten.

Wie kann ich mein englisches Sprachniveau testen lassen?

Wenn Sie einen Firmensprachkurs oder ein Seminar bei EnglishBusiness buchen, ist die Spracheinstufung inklusive. Natürlich können Einstufungsgespräche auch unabhängig gebucht werden. Kontaktieren Sie uns für ein Beratungsgespräch und wir finden die beste Lösung für Sie und Ihr Team!



Dieser Betrag wurde verfasst von:

Laura Blackburn


Laura Blackburn


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Laura Blackburn über die digitalen Trends in der Personalentwicklung https://www.englishbusiness.de/blog/trends-in-der-personalentwicklung/ Tue, 22 Jun 2021 07:03:43 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=10090 Der Beitrag Laura Blackburn über die digitalen Trends in der Personalentwicklung erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Laura Blackburn über die digitalen Trends in der Personalentwicklung



Die Personalentwicklungsbranche verändert sich in rasantem Tempo, doch unsere Business Development Managerin, Laura Blackburn, ist immer auf dem neusten Stand. Sie informiert sich z. B. auf Konferenzen wie der LEARNTEC xChange. Hier verrät Laura die neuesten Tricks, Tools und Trends!






Kannst du uns kurz erklären, was die LEARNTEC xChange ist und was dir am meisten Spaß gemacht hat?

Die LEARNTEC xChange war eine dreitägige Veranstaltung mit Webinaren, Online-Vorträgen und Diskussionsrunden zu Themen rund um die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt. Wir haben in der Vergangenheit die LEARNTEC in Karlsruhe besucht und waren froh, diese Veranstaltung als digitale Alternative zu entdecken.

Am besten gefallen hat mir die Vielfalt der Vorträge und die Inspiration von innovativen Expert*innen.

Wie beurteilst du das virtuelle Konferenzformat im Vergleich zu persönlichen Veranstaltungen?

Die digitale Plattform war eine der besten, die ich bis jetzt erlebt habe. Die Webinare liefen reibungslos, und alle Sitzungen wurden gekonnt moderiert. Das Publikum konnte immer Fragen stellen und so wurden die Sitzungen teilweise interaktiver als bei Präsenzveranstaltungen.

Es ist auch einfacher, von zu Hause aus teilzunehmen! Es ist natürlich eine echte Herausforderung, die sozialen Kontakte online nachzubilden. Die “Get Together”-Sitzungen boten eine gute Alternative und die Gäste konnten gegenseitig Kontakt aufnehmen und Treffen vereinbaren.



3 Trends in der Weiterbildung

  • Lernen wird immer selbstbestimmter und informeller
  • Der Zugang zum Lernangeboten hat sich verbessert, wodurch mehr Chancengleichheit entsteht
  • Die Auswahl von Lerninhalten wird immer wichtiger, je mehr sich das Angebot vergrößert


Welche Fähigkeiten wollen Unternehmen 2021 fördern?

Selbstorganisation, Meta-Skills, digitale Kompetenz und eine Philosophie des grenzenlosen Lernens. Laut der Next Skills Profiles sind klassische Fähigkeiten wie Kommunikations- und Kooperationskompetenzen weiterhin wichtig und werden nun durch digitale Kompetenz und die Fähigkeit zur Reflexion und Projektarbeit ergänzt.

Wie hat sich COVID-19 auf die Weiterbildung ausgewirkt?

Natürlich hat COVID-19 den Wechsel zu virtuellen Lösungen beschleunigt. Die wahren Auswirkungen werden jedoch erst nach dem Ende der Pandemie zu erkennen sein. Ich glaube, dass ein großer Teil der Weiterbildung auch in Zukunft virtuell bleiben wird. Der Anstieg der E-Learning-Angebote und ihr relativer Erfolg (laut aktueller Statistiken) zeigt, dass solche Lösungen vor allem wegen ihrer Flexibilität und Vielfalt beliebt sind. Ich sehe da nur wenige Nachteile. Ein besserer Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten kann nur gut sein! Abgesehen davon ist bei einigen Inhalten – vor allem bei Seminaren zu interkultureller Kompetenz oder Soft-Skills – der persönliche Austausch vor Ort einfach notwendig. Deswegen werden diese Formate auch als Präsenzveranstaltung wiederkommen. Doch sie werden die Ausnahme bleiben (und sollten deswegen ausnahmslos gut sein!).


Online learning


Wie wird sich die Rolle der Trainer*in Zukunft verändern?

Seminare und Kurse vor Ort werden die Ausnahme sein, und sollten deswegen auch einen besonderen Mehrwert bieten. Trainer*innen, die online unterrichten, müssen mit der Zeit gehen und sich technologischen Anforderungen anpassen können. Darüber hinaus müssen sie in der Lage sein, die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden im virtuellen Raum zu halten, um einen echten Mehrwert für deren Lernerfahrung zu schaffen. Es gibt so viele digitale Tools, die das Online-Training ergänzen, aber der Schlüssel wird sein, diejenigen auszuwählen, die mit den Lernzielen übereinstimmen und zu den Lernenden passen.

Bei EnglishBusiness geht es speziell darum, Kommunikationsfähigkeiten auf Englisch zu vermitteln. Dafür müssen Trainer*innen die täglichen Herausforderungen unserer Kunden*innen verstehen. Wenn diese nun im Berufsalltag virtuell kommunizieren, müssen unsere Trainer*innen in der Lage sein, die relevanten Fähigkeiten in den Unterricht einzubringen.

Bist du auf neue Lern- oder Lehrprogramme gestoßen, die du gerne bei EnglishBusiness einsetzen würdest?

Wir haben in diesem Blog schon über MIRO als wichtiges Tool für unsere Seminare geschrieben und es in vielen Seminaren und Firmensprachkursen angewendet. Ein Hauptelement unserer Seminare ist Interaktivität und Kollaboration und es war uns wichtig, ein Tool zu finden, mit dem wir so viel wie möglich von der Live-Erfahrung virtuell nachbilden konnten.

Intern sind wir kurz vor der Pandemie auf Microsoft Teams umgestiegen und haben dabei viele neue Tools im Microsoft-Universum entdeckt. Wir experimentieren zum Beispiel gerade mit einem „Social Learning Space“ für unsere freiberuflichen Kolleg*innen. Dort wollen wir ihnen Schulungsmaterialien zur Verfügung stellen und sie zur Weiterentwicklung ermutigen, aber sie können dort auch untereinander Tipps und Materialien austauschen.

Einer der Schwerpunkte von EnglishBusiness ist die interkulturelle Kommunikation. Wie relevant ist diese Fähigkeit heute?

Relevanter denn je! Durch Homeoffice und Remote Teams können sich Kolleg*innen und Kund*innen überall auf der Welt befinden. Das macht unsere Interaktionen kulturell noch komplexer. Bei EnglishBusiness bedeutet “interkulturell” auch nicht unbedingt “länderübergreifend”. Unsere individuelle Kultur und damit die Art und Weise, wie wir uns verhalten, ist von einer Vielzahl von Einflüssen geprägt. Es geht darum, den Dialog zu öffnen, um Ihr Team besser zu verstehen. Teams sind dynamisch, Menschen sind komplex und erfolgreiche Kommunikation ist ein lebenslanges Lernen – deswegen müssen wir weiter daran arbeiten zwischen verschiedenen Kulturen gut zu kommunizieren! Deswegen ist unsere interkulturelle Simulation als Teambuilding-Aktivität so beliebt. Leider haben wir noch nicht ganz herausgefunden, wie wir sie virtuell abhalten können, aber man darf gespannt sein!

Du hast kürzlich einen Rollenwechsel vom Head of Learning & Development zum Business Development Manager vollzogen. Was sind deine Ziele und Herausforderungen in der neuen Rolle?

Wie viele kleine Unternehmen hat EnglishBusiness aufgrund von COVID-19 ein etwas holpriges Jahr hinter sich. Meine Herausforderung ist es, unter diesen Bedingungen Bestandskunden an Bord zu halten und gleichzeitig in einer Branche, die sich immens verändert hat, neue Aufträge zu gewinnen.

Apps und E-Learning können eine gute Grundlage bilden, aber wir sind davon überzeugt, dass die Interaktion von Mensch zu Mensch immer noch die beste Lernerfahrung bietet. Darin liegt unsere Expertise.

Jetzt sind unsere Konkurrenten nicht mehr nur Hamburger Sprachschulen und Personalentwickler, sondern auch globale Softwareunternehmen. Für EnglishBusiness ist das menschliche Element weiterhin essentiell für Kommunikations- und Sprachtraining. Apps und E-Learning können eine gute Grundlage bilden, aber wir sind davon überzeugt, dass die Interaktion von Mensch zu Mensch immer noch die beste Lernerfahrung bietet. Darin liegt unsere Expertise.

Mein persönliches Ziel ist es, meine Stimme in dieser Rolle zu finden. Ich bin seit fast zehn Jahren (!) in dieser Branche und kenne EnglishBusiness, seine Kunden, die Trainer*innen und unsere Produkte in- und auswendig. Jetzt geht es mir darum, wie ich dieses Wissen mit den Entscheidungsträger*innen in Unternehmen am besten teilen kann.

Was mir bisher gut gefällt, ist die relative Leichtigkeit, mit der ich neue Kontakte durch Videoanrufe treffen kann. Das ist viel netter als ein Telefonanruf und nicht so aufwendig wie ein Besuch. Natürlich wäre es toll, wenn man sich in Zukunft wieder bei einem Kaffee treffen könnte!

Wie hilft dir die Teilnahme an einer Konferenz wie der LEARNTEC xChange im Alltag?

Inspiration! Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze (wegen COVID-19 allein zu Hause) und mich in durch meine To-Do-Liste arbeite, ist es leicht zu vergessen, dass wir Teil einer riesigen Branche sind und es so viele andere Unternehmen gibt, die sich leidenschaftlich für Weiterbildung und Personalentwicklung einsetzen.

Der Besuch von Konferenzen und Messen erinnert uns daran, dass die Dinge ständig in Bewegung sind und das ist ein großer Motivator. Es ist aufregend, innovative Lösungen und Entwicklungen im Bereich des Lernens zu sehen und zu erfahren, wie andere Unternehmen ähnliche Herausforderungen handhaben. So generiere ich Ideen, was ich in meiner eigenen Rolle oder im Unternehmen verbessern kann.

Das Networking mit Gleichgesinnten macht immer viel Spaß und natürlich ist es ein Bonus, wenn wir durch die Teilnahme auch ein paar neue Kund*innen gewinnen!

An welchen neuen Produkten arbeitet EnglishBusiness aktuell?

Im vergangenen Jahr ging es vor allem darum, unsere aktuellen Kurse für die digitale Welt zu aktualisieren und unseren Trainer*innen zu helfen, sich mit der neuen Software vertraut zu machen.

Unsere Sprach- und Kommunikationsseminare dauern zwei volle Tage, wenn sie persönlich abgehalten werden. Wir wissen, dass dies in einer virtuellen Umgebung nicht praktikabel ist und damit nicht die besten Ergebnisse erzielt werden. Daher haben wir die Sitzungen in kürzere Abschnitte unterteilt und mit Offline-Aktivitäten ergänzt. Das neue Format kommt gut an und ermöglicht zudem die Teilnahme aus aller Welt.

Unseren Einzelunterricht gibt es nun in 60-Minuten-Einheiten. In Gesprächen mit Kund*innen und Trainer*innen hat sich herausgestellt, dass dies mehr Flexibilität bietet und besser in den Arbeitstag der Kund*innen passt.

Unser neuestes Produkt ist ein Online-Schreibmodul. Die persönliche Vermittlung von Schreibfertigkeiten, egal ob persönlich oder virtuell, ist oft nicht effektiv. Schließlich muss man, um besser Schreiben zu lernen, vor allem Schreiben üben. In diesem neuen Format können die Lernenden selbstständig an schriftlichen Aufgaben arbeiten. Dabei geht es um Themen, wie das Beantworten von Kundenanfragen oder das Vereinbaren von Meetings. Die Teilnehmer*innen können dann mit Formulierungsvorschlägen und Musterantworten ihr schriftliches Business Englisch verbessern.

Wir glauben, dass dies eine gute Ergänzung zu unseren aktuellen Produkten ist und eine Option für alle darstellt, die sich hauptsächlich mit schriftlicher Kommunikation schwer tun.

Haben Sie eine Frage an Laura? Nehmen Sie Kontakt auf, und erfahren Sie, wie wir Sie bei der Weiterbildung Ihres Teams unterstützen können!

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Laura Blackburn


Laura Blackburn


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Alles, was Sie über Kapitonyme wissen müssen https://www.englishbusiness.de/blog/kapitonyme/ Mon, 21 Jun 2021 11:03:54 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=10077 Der Beitrag Alles, was Sie über Kapitonyme wissen müssen erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Alles, was Sie über Kapitonyme wissen müssen



Groß- und Kleinschreibung ist Ihnen nicht so wichtig? Dann haben Sie noch nichts von Kapitonymen gehört! Das sind Wörter, die ihre Bedeutung und manchmal auch ihre Aussprache ändern, je nachdem, ob sie groß oder klein geschrieben werden. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Kapitonyme wissen müssen – einschließlich einiger konkreter Beispiele.





Bildnachweis: Piotr Łaskawski



Wann muss man auf Englisch groẞschreiben?

Wenn Sie auf Englisch schreiben, ist es sehr wichtig, auf die Großschreibung von bestimmten Wörtern zu achten. Deutsche Muttersprachler wissen natürlich, dass sie höfliche Anreden („Sie“, „Ihnen“, „Ihrer“) großschreiben müssen, ganz zu schweigen von Substantiven. Als ich einmal eine amerikanische Bekannte darauf hinwies, dass alle deutschen Substantive großgeschrieben werden, dachte sie, ich mache einen Scherz. Dabei war es mir ernst! Großbuchstaben spielen in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Rollen.

Im Deutschen werden Adjektive nicht großgeschrieben, auch wenn sie sich auf die Nationalität beziehen: „der amerikanische Präsident“, „ein deutsches Bier“. Im Englischen hingegen ist es korrekt, „the American writer“ oder „a German car“ zu schreiben. Diese werden „proper adjectives“ genannt, weil sie sich von „proper nouns“, also Eigennamen, ableiten.

Eigennamen und reguläre Substantive – was ist der Unterschied?

Im Englischen wird zwischen „proper nouns“ und „common nouns“ unterschieden. „Proper nouns“ entsprechen den deutschen Eigennamen und sie identifizieren ihr Objekt eindeutig und werden großgeschrieben. Dazu gehören Ländernamen, Nationalitäten, Religionen und Wochentage. „Germany“ ist ein Eigenname, weil es ein Name für ein bestimmtes Land ist, während „dog“ kein Eigenname ist. Es ist ein ganz normales Substantiv (egal wie ungewöhnlich der Hund ist), weil es sich auf jedes Mitglied einer Gruppe von Hunden beziehen kann.

Eine Verwendung, die für Englischlernende (und auch für Muttersprachler) verwirrend sein kann, ist das Kapitonym oder Capitonym.



Definition: Kapitonym

Ein Kapitonym ist ein Wort, dessen Bedeutung (und manchmal Aussprache) sich ändert, je nachdem, ob es groß oder kleingeschrieben wird.



Beispiele zu Kapitonymen

Hier einige Wortpaare, die im Englischen Kapitonyme sind:

  • Turkey (das Land) und turkey (der Vogel)
  • August (der Monat) und august (erhaben)
  • Catholic (die Weltreligion) und catholic (breit gefächert)

Auch Verben können Kapitonyme sein, zum Beispiel:

  • March (der Monat) und march (marschieren)
  • May (der Monat) und may (dürfen)

Solche Wortpaare gibt es natürlich auch auf Deutsch, zum Beispiel „Laut“ / „laut“ und „Morgen“ / „morgen“. Es kommt immer auf den Kontext an!

Kapitonyme, die die Aussprache verändern

Manchmal ändert sich bei einem Kapitonym nicht nur die Bedeutung, sondern auch die Aussprache. Zum Beispiel:

  • Mobile“ (die Stadt in Alabama) wird mit Betonung auf der zweiten Silbe ausgesprochen, aber wenn Sie über Ihr „mobile“ (Handy) sprechen, liegt die Betonung auf der ersten Silbe.
  • Polish“ (Polnisch) hat ein langes „o“ und „polish“ (Politur) hat ein kurzes.

Großschreibung in Wissenschaft, Religion und Philosophie

Großbuchstaben können verwendet werden, um zwischen einer Gruppe von Objekten und einem bestimmten Objekt in dieser Gruppe zu unterscheiden. Zum Beispiel gibt es einen Unterschied zwischen einem Mond (a moon) – irgendeinem natürlichen Satelliten – und dem Mond (the Moon), dem natürlichen Satelliten der Erde.

Kapitonyme sind auch in der Terminologie der Philosophie, Religion und Politik sehr verbreitet. Großgeschriebene Wörter werden oft verwendet, um eine philosophische Idee von der Art und Weise zu unterscheiden, wie das Konzept im Alltag bezeichnet wird, oder um Respekt für eine Entität oder Institution zu zeigen. Beispiele hierfür sind „Good“, „Beauty“ und „Truth“. Zugegebenermaßen kommen diese in unseren Übersetzungen bei EnglishBusiness nicht sehr häufig vor, aber man weiß ja nie …

Der Sprachzirkus

Das Gedicht „Job’s Job“ aus Richard Lederers The Word Circus ist ein unterhaltsames Beispiel dafür, wie Kapitonyme verwendet werden können.

(Bitte beachten: „Job“ (ausgesprochendʒəʊb2“) ist der englische Name der biblischen Figur „Ljob“.

In August, an august patriarch
Was reading an ad in Reading, Mass.
Long-suffering Job secured a job
To polish piles of Polish brass.

Also seien Sie auf der Hut, wenn Sie auf Englisch schreiben! Und wenn Sie Hilfe von unseren Sprachexpert*innen benötigen, kontaktieren Sie uns einfach für ein unverbindliches Beratungsgespräch!


Dieser Betrag wurde verfasst von:

Brenda Benthien


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Wie übersetzt man einen Geschäftsbericht? https://www.englishbusiness.de/blog/geschaeftsbericht/ Thu, 06 May 2021 09:22:44 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=9995 Der Beitrag Wie übersetzt man einen Geschäftsbericht? erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Wie übersetzt man einen Geschäftsbericht?



Zu Anfang des Jahres geben wir bei EnglishBusiness Vollgas – denn ab Januar übersetzen wir die Geschäftsberichte zahlreicher börsennotierter Unternehmen. Das ist eine Herausforderung mit viel Verantwortung. Der Geschäftsbericht gibt Auskunft über die finanzielle Lage und die Entwicklung des Unternehmens – wertvolle Informationen, die bis zur Veröffentlichung vertraulich sind, danach aber von Aktionär*innen, Journalist*innen oder Mitarbeitenden in aller Welt gelesen werden. Was machen unsere Sprachexpert*innen also, um einen Geschäftsbericht perfekt zu übersetzen?



Geschäftsbericht übersetzen




Der Geschäftsbericht ist das Aushängeschild eines Unternehmens. In Deutschland gelistete Unternehmen haben schon lange nicht nur deutschsprachige Interessenten. Eine hochwertige Übersetzung hilft daher internationale Aktionär*innen und andere Stakeholder*innen, wie die Mitarbeitenden, Kund*innen und die Medien, besser anzusprechen.

Worauf sollte man bei der Übersetzung eines Geschäftsberichtes achten?

Ein Geschäftsbericht ist ein umfangreiches Projekt mit engen Deadlines und vielen Aktualisierungen. Es lohnt sich deshalb, die Prozesse im Vorweg genau zu planen und Zeit für die Kommunikation mit allen beteiligten Parteien einzurechnen. Bei EnglishBusiness kümmern sich die Projektmanager*innen um die Kommunikation und Planung, so dass die Übersetzer*innen sich ganz auf die Texte konzentrieren können.

Geschäftsberichte folgen zum Teil verbindlichen Vorschriften wie den IFRS und dem ESEF. Die Projektmanager*innen und Sprachexpert*innen sollten also mit den Vorgaben zu Terminologie, Format und Struktur vertraut sein.

Aufgrund der vertraulichen Inhalte ist auch Datensicherheit ein wichtiges Thema. Bei EnglishBusiness werden die Daten nur verschlüsselt gesendet und Sprachressourcen pro Unternehmen angelegt. Für die Sicherheit unserer Prozesse wurden wir nach der ISO 17100 zertifiziert. Zudem befolgen wir den Vorgaben der BaFin zu Insiderinformationen.

Die Übersetzung beginnt mit dem Kundenbriefing

Bevor wir mit der eigentlichen Arbeit beginnen können, benötigen wir noch einige Vorgaben vom Kunden.

  • Soll ins amerikanische oder britische English übersetzt werden?
  • Gelten offizielle Vorgaben wie die IFRS, HGB oder GAAP?
  • Gibt es besondere Wünsche zur Darstellung von Zahlen und Einheiten?
  • Gibt die Unternehmenssprache einen bestimmten Stil oder spezifische Terminologie vor?

Ressourcen anlegen und aktualisieren

Neben individueller sprachlicher und fachlicher Kompetenz sind unsere Ressourcen der größte Garant für Qualität. Sie ermöglichen mehr Konsistenz in Ton und Terminologie. Wir legen die Ressourcen für alle Kund*innen individuell an, um Wünsche und Vorgaben präzise umsetzen zu können und mehr Datensicherheit zu bieten. Die Daten verbessern sich je länger wir ein Unternehmen betreuen und die Übersetzer*innen können dadurch noch genauer und schneller arbeiten.

Doch welche Ressourcen nutzen wir eigentlich?

Translation Memory – der Übersetzungsspeicher:

Das Translation Memory speichert alle Übersetzungen eines Unternehmens in einer bestimmten Sprachrichtung. Texte werden dabei in kleinere Sinneinheiten, sogenannte Segmente, die meist einen Satz umfassen, aufgebrochen. Wenn unsere Lektor*innen ein übersetztes Segment lesen und bestätigen, wird dieses gleichzeitig im Übersetzungsspeicher hinterlegt. Bei sehr ähnlichen Passagen wird dieses Segment der Übersetzer*in wieder automatisch vorgelegt. So kann die Übersetzer*in das bestätigte Segment als Vorlage nehmen und die Unternehmenssprache des Kunden bleibt einheitlich.

Bei Geschäftsberichten ist es besonders hilfreich den Vorjahresbericht samt Übersetzung im Übersetzungsspeicher abzulegen. Das sichert eine einheitliche Unternehmenssprache und verschlankt den Übersetzungsprozess, da zeitintensives, manuelles Recherchieren in den Vorjahrespublikationen entfällt.

Terminologiedatenbanken:

Die Terminologiedatenbanken sind wie ein integriertes Wörterbuch in der Übersetzungssoftware. Sie sorgen für einheitliche Terminologie und reduzieren den Rechercheauswand und Tippfehler. Wir tragen vor allem Fachbegriffe, unternehmensinterne Terminologie oder oft verwendete Wörter ein.

Stylesheet:

Auf dem Stylesheet stehen alle Informationen aus dem Kund*innenbriefing sowie Updates, die sich aus der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Bestandskund*innen ergeben. Hier werden neben stilistischen Präferenzen auch besondere Anforderungen verschiedener Textarten hinterlegt. So ist auch die Übersetzer*in vor Beginn der Arbeit gebrieft.

Übersetzung durch muttersprachliche Fachübersetzter*innen

Die Übersetzer*in bekommt nun den Geschäftsbericht und das Stylesheet über unser Projektmanagementsystem zugespielt. In der Übersetzungssoftware – wir nutzen den Markführer  Trados Studio – ist der Text in Segmente unterteilt und die Ressourcen sind integriert.

Eine gute Übersetzung ist inhaltlich präzise, sprachlich einwandfrei und liest sich als wäre sie in der Zielsprache geschrieben. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Deshalb kommen bei uns nur Muttersprachler*innen der Zielsprache zum Einsatz, die einschlägige Erfahrung in der Übersetzung von Finanztexten und Unternehmensberichten haben.

Prüfung durch interne Lektoren*innen

Selbst die besten Fachübersetzer*innen machen mal einen Fehler. Deswegen werden alle Übersetzungen von unserem internen Team lektoriert. Die Kolleg*innen kennen die Besonderheiten unserer Kund*innen und bilden sich regelmäßig zu Rechnungslegungsstandards und den Feinheiten des britischen und amerikanischen Englisch weiter.

Updates, Feedback und Änderungswünsche

EnglishBusiness zeichnet sich vor allem durch die ausführliche Kundenkommunikation aus. So können wir auf kurzfristige Updates, Nachfragen und Änderungswünsche schnell reagieren. Dabei berät unser Team oft bei Stil- und Grammatikfragen, aber auch inhaltliche Änderungen sind – vor allem in Zeiten der Pandemie – nicht ungewöhnlich.

Veröffentlichung – nach dem Geschäftsbericht ist vor dem Geschäftsbericht



Finanzübersetzung


Sind die Geschäftsberichte alle veröffentlicht, kann das ganze Team erleichtert und stolz aufatmen. Die fertigen Berichte sind jedoch auch eine wertvolle Ressource.

Besonders gerne vereinbaren wir auch mit Kund*innen ein Nachbereitungsgespräch. Dies ist für beide Parteien hilfreich, um die Berichte – und damit einen wesentlichen Teil der Außendarstellung des Unternehmens – von Jahr zu Jahr zu verbessern.

Und was ist mit maschineller Übersetzung?

Wer sich in der Übersetzungsbranche auskennt, mag sich fragen, warum wir keine maschinelle Übersetzung nutzen. Sowohl EnglishBusiness als auch unsere Kund*innen haben sprachlich so hohe Ansprüche, dass eine Maschinenübersetzung mit Post-Editing aufwendiger wäre als den Geschäftsbericht mit bewährten Mitteln und Menschen zu übersetzen. Es ist allerdings ein Thema, dass wir gespannt beobachten und regelmäßig neu analysieren und evaluieren.

Die perfekte Geschäftsberichtsübersetzung beginnt mit einem Beratungsgespräch

Kontaktieren Sie rechtzeitig unsere Expert*innen und lassen Sie sich zu Fachübersetzungen und Ihrer Unternehmenssprache beraten!


Dieser Betrag wurde verfasst von:

Marlen Schrader


Marlen Schrader


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12 inspirierende TED-Talks über Kommunikation, Kultur und Management https://www.englishbusiness.de/blog/ted-talks/ Thu, 22 Apr 2021 15:09:33 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=9951 Der Beitrag 12 inspirierende TED-Talks über Kommunikation, Kultur und Management erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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12 inspirierende TED-Talks über Kommunikation, Kultur und Management



TED-Talks sind die perfekte Option für eine schnelle Dosis Inspiration, Unterhaltung oder Wissen. Während wir darauf warten, dass persönliche Events wieder möglich sind, haben wir unsere Top-TED-Talks zu Kommunikation, interkultureller Kompetenz und Management zusammengestellt. Die Analyse von TED-Talks ist übrigens auch eine hervorragende Strategie, um Ihr Englisch zu verbessern!



TED-Talks

Bildnachweis: Bogomil Mihaylov







Wer? Derek Sivers ist Unternehmer, Autor und Musiker. Bekannt wurde er als Gründer von CD Baby und durch seine Bücher und Vorträge zu Unternehmensgründungen und Entscheidungsprozessen.

Wo und wann? TED2010, Vereinigte Staaten, Februar 2010

Warum uns der TED-Talk gefällt: Das Schöne an Derek Sivers ist, dass er das Publikum in der Länge eines Popsongs inspirieren und überzeugen kann. Mit einem scheinbar albernen Tanzvideo demonstriert Sivers in seinem humorvollen und entwaffnend einfachen Vortrag, dass Anführer*innen überbewertet werden.

Überraschende Erkenntnis: Wer eine Bewegung starten will, sollte folgen statt führen.

Why I, as a black man, attend KKK rallies





Wer? Daryl Davies ist R&B- und Bluesmusiker, Autor und Aktivist. Er hat schon mit Chuck Berry und Jerry Lee Lewis gespielt, doch bekannt wurde er durch seine konstruktiven Beziehungen zu Mitgliedern des Ku-Klux-Klans.

Wo und wann? TEDxNaperville, Vereinigte Staaten, November 2017

Warum uns der TED-Talk gefällt: Wie kannst du mich hassen, wenn du mich nicht einmal kennst? Diese Frage wollte Daryl Davis beantworten, als er sich dem Rassismus mit offenem Herzen stellte. Was folgte war eine unglaubliche Geschichte in der Davies, ein Afroamerikaner, mit dem Imperial Wizard des KKK Freundschaft schloss. In diesem Vortrag beweist Davis, wie wichtig und wirkungsvoll es ist, auch seinen Gegnern ehrlich und mit offenem Ohr gegenüberzutreten.

Überraschende Erkenntnis: Man kann auch Menschen, die einem widersprechen, respektvoll behandeln. (Dieser Punkt ist vielleicht nicht überraschend, aber der Wiederholung wert.)

Perspective is everything





Wer? Rory Sutherland ist Vice Chairman der Ogilvy & Mather Group, eine der weltweit renommiertesten Werbeagenturen.

Wo und wann? TEDxAthens, Griechenland, Dezember 2011

Warum uns der TED-Talk gefällt: Rory Sutherland ist überzeugt, dass unsere Perspektive mindestens so wichtig ist wie die Fakten selbst. Wer den richtigen Kontext schafft, beeinflusst nicht nur Vermarktung und Vertrieb, sondern auch die Kommunikation und das Denken im Allgemeinen. Indem wir nicht nur über Zahlen, sondern auch über Bedeutung nachdenken, schaffen wir bessere Lösungen in den verschiedensten Bereichen wie Lebensmittel, Verkehr und vielleicht sogar Arbeitslosigkeit.

Überraschende Erkenntnis: Es gibt psychologische Lösungen zu faktischen Problemen.

Your body language may shape who you are





Wer? Amy Cuddy ist eine Sozialpsychologin, Autorin und Rednerin, die sich für die Selbstverbesserungstechnik des Power Posing einsetzt.

Wo und wann? TEDGlobal 2012, Schottland, Juni 2012

Warum uns der TED-Talk gefällt: Dieser ermutigende Vortrag präsentiert einfache und leicht umsetzbare Strategien für alle, die sich mehr Selbstvertrauen und weniger Stress wünschen. Es ist mittlerweile bekannt, dass unsere Körpersprache vieles über unseren Gemütszustand verrät, doch Amy Cuddy dreht dieses Verhältnis um und vertritt die These, dass unsere Körpersprache sich auf unseren Gemütszustand und unsere Leistungsfähigkeit auswirkt. Die persönlichen Erfolgsgeschichten sind das emotionale Highlight dieses TED-Talks.

Überraschende Erkenntnis: Unsere Körpersprache beeinflusst nicht nur wie wir wahrgenommen werden, sondern auch wie wir uns selbst wahrnehmen.

Don’t ask where I’m from, ask where I’m local





Wer? Taiye Selasi ist eine Schriftstellerin, die sich mit dem Thema Identität auseinandersetzt. Sie ist heimisch in New York, Rom und Accra.

Wo und wann? TEDGlobal 2014, Brasilien, Oktober 2014

Warum uns der TED-Talk gefällt: Unser Unternehmen besteht aus vielen multikulturellen und multinationalen Menschen. Deshalb glauben wir, dass Nationalität eine zu enge Kategorie ist, um die Identität eines Menschen zu verstehen. Taiye Selasi drückt dies nicht nur sehr eloquent aus, sondern schlägt auch ein besseres Konzept vor. Die Frage „Wo bist du heimisch (local)?” setzt sich mit Ritualen, Beziehungen und der Komplexität der Herkunft von Menschen auseinander.

Überraschende Erkenntnis: Man kann nicht in sein Heimatland „zurückkehren”.

Could your language affect your ability to save money?





Wer? Keith Chen ist Verhaltensökonom an der Anderson School of Management der UCLA und arbeitet im Fachgebiet der Mikroökonomie.

Wo und wann? TEDGlobal 2012, Schottland, Juni 2012

Warum uns der TED-Talk gefällt: Wir sehen Sprache oft als Teil oder Ausdruck von Kultur, doch in diesem Vortrag erklärt Keith Chen, wie Menschen aus der gleichen Kulturgruppe mit unterschiedlichen Muttersprachen unterschiedliche Verhaltensmuster zeigen. Das entscheidende Kriterium ist, ob die Sprache einen grammatikalisch dazu zwingt, eine spezifisch andere Zeitform für das Futur zu nutzen. Für Sprecher*innen von Futur-losen Sprachen wie Chinesisch ist die Planung der Zukunft signifikant wichtiger.

Überraschende Erkenntnis: Englische Muttersprachler*innen haben eine relativ höhere Wahrscheinlichkeit zu rauchen und eine geringere Wahrscheinlichkeit ein Kondom zu benutzen.

The danger of a single story





Wer? Chimamanda Ngozi Adichie ist eine preisgekrönte Autorin und Feministin. Zu ihren Werken gehören die Romane „Half of a Yellow Sun” und „Americanah” sowie der Essay „We Should All Be Feminists”.

Wo und wann? TEDGlobal 2009, England, Juli 2009

Warum uns der TED-Talk gefällt: Theoretisch wissen wir alle wie schädlich Vorurteile sein können, doch manchmal braucht es den richtigen Begriff, um das Ausmaß eines Problems und unsere Beziehung dazu zu verstehen. Die „einseitige Geschichte” (single Story) und Chimamanda Ngozi Adichies Beispiele verdeutlichen wie anfällig wir, und auch die Rednerin selbst, für Vorurteile sind.

Überraschende Erkenntnis: Wir sind alle anfällig dafür eine einseitige Perspektive gegenüber anderen einzunehmen.

Are you a giver or a taker?





Wer? Adam Grant ist Organisationspsychologe sowie Autor, Lehrender und Forscher. Zu seinen Bestsellern gehören „Give and Take” (Geben und Nehmen) und „Originals” (Nonkonformisten).

Wo und wann? TED@IBM, Vereinigte Staaten, November 2016

Warum uns der TED-Talk gefällt: Adam Grant forscht und denkt tiefgehend darüber nach, wie Organisationen besser arbeiten können. Dieser Vortrag gefällt uns besonders gut, weil es bei jeder Form der Zusammenarbeit Menschen gibt, die mehr geben oder mehr nehmen. Dieser TED-Talk ist aufschlussreich, unterhaltsam und bietet klare Strategien für bessere Einstellungspraktiken und mehr Kollaboration.

Überraschende Erkenntnis: Soziale Erwünschtheit kann verdecken, ob jemand egoistisch oder hilfsbereit ist.

The power of introverts





Wer? Susan Cain ist eine ehemalige Wirtschaftsanwältin und Verhandlungsberaterin, die nun als Autorin und Rednerin aktiv ist. In ihrer Arbeit wirbt sie dafür, dass ein introspektiver Charakter kein Problem, sondern eine Stärke ist.

Wo und wann? TED2012, Vereinigte Staaten, Februar 2012

Warum uns der TED-Talk gefällt: Dieser Vortrag fühlt sich an wie ein Manifest für die Introvertierten, doch er bietet mehr als das. Es geht vor allem darum, dass unser Lern- und Arbeitsumfeld Teamarbeit und Persönlichkeit gegenüber konzentrierter und kreativer individueller Arbeit priorisieren. Susan Cain wirbt für mehr Balance zwischen Kollaboration und Zurückgezogenheit. So können introvertierte Menschen ihre Stärken einbringen und extrovertierte Menschen neue Fähigkeiten lernen.

Überraschende Erkenntnis: Wir brauchen mehr introvertierte Führungskräfte.

Confessions of a recovering micromanager





Wer? Chieh Huang ist Mitgründer und CEO von Boxed.com, einem Online-Großhändler.

Wo und wann? TED@BCG Toronto, Kanada, Oktober 2018

Warum uns der TED-Talk gefällt: In der Theorie sind die Nachteile des Mikromanagements klar, doch diese Erkenntnis hilft im Alltag nur bedingt. Der Vortrag von Chieh Huang ist ein persönlicher, praxisorientierter Bericht darüber, wie er zu einem Mikromanager wurde, welche Probleme das verursachte und wie mehr Handlungsspielraum für die Mitarbeiter*innen unterm Strich von großem Vorteil ist. Dieser TED-Talk ist für Führungskräfte aufschlussreich, doch man kann ihn auch nur wegen Huangs Humor ansehen.

Überraschende Erkenntnis: Ein*e Mikromanager*in zu sein ist kein Persönlichkeitsmerkmal. Jeder kann Symptome entwickeln, doch die Genesung ist möglich!

The puzzle of motivation





Wer? Dan Pink war Redenschreiber des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore und ist Autor mehrerer Bestseller.

Wo und wann? TEDGlobal 2009, England, Juli 2009

Warum uns der TED-Talk gefällt: Die Motivation der Mitarbeiter*innen ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensführung. Früher war extrinsische Motivation hier die beliebteste Strategie. Dan Pink weist jedoch darauf hin, dass Zuckerbrot und Peitsche in der zunehmend kreativen Arbeitswelt des 21sten Jahrhundert nicht mehr funktionieren. Leistungsanreize können bei geradlinigen Aufgaben funktionieren, doch kreative Menschen brauchen intrinsische Motivatoren wie Entscheidungsfreiheit, sich kompetent zu fühlen und einen Sinn in der Arbeit zu sehen (autonomy, mastery and purpose).

Überraschende Erkenntnis: Leistungsanreize funktionieren nicht bei kreativen Aufgaben und können sogar hinderlich sein.

Why good leaders make you feel safe





Wer? Simon Sinek ist ein Autor und Redner zu den Themen Mitarbeiter*innenführung und Unternehmenskultur. Zu seinen Bestsellern gehören „Start With Why” (Frag immer erst: warum) und „The Infinite Game” (Das unendliche Spiel).

Wo und wann? TED2014, Kanada, März 2014

Warum uns der TED-Talk gefällt: Was macht gute Führungskräfte aus? Simon Sinek überspringt die Klischees und gibt eine Antwort, die nicht nur ökonomisch Sinn macht, sondern sich auch menschlich richtig anfühlt. Sinek ist ein hervorragender Motivator. Wir haben uns für diesen TED-Talk entschieden, weil uns das Thema am Herzen liegt, doch alle seiner Vorträge sind inspirierend für Führungskräfte, Angestellte und alle, die mit anderen Menschen arbeiten.

Überraschende Erkenntnis: Gute Führungskräfte haben die gleichen Eigenschaften wie gute Eltern.

Was sind TED-Talks?

TED ist ein Akronym für Technology, Entertainment, Design. Diese drei Themen geben die Richtung für TED-Konferenzen vor, die mehrmals im Jahr an verschiedenen Standorten weltweit und nun auch virtuell stattfinden. Die TED Organisation lädt dazu Vordenker*innen aus verschiedenen Branchen und Fachbereichen ein, kurze Vorträge zu neuen Ideen zu halten.

Der Beitrag 12 inspirierende TED-Talks über Kommunikation, Kultur und Management erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Eine Unterhaltung über Kulturdimensionen https://www.englishbusiness.de/blog/kulturdimensionen/ Tue, 30 Mar 2021 09:13:52 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=9930 Der Beitrag Eine Unterhaltung über Kulturdimensionen erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Eine Unterhaltung über Kulturdimensionen



In der internationalen Geschäftswelt begegnen wir täglich interkulturellen Situationen und das gilt ganz besonders für die Sprachindustrie. Daher überrascht es nicht, dass die erfahrene Vertriebsberaterin in der Sprachindustrie, Jessica Rathke, sich verstärkt mit diesem Thema beschäftigt. Im Zusammenhang mit ihrer Recherche von interkulturellen Situationen und Geert Hofstedes Kulturdimensionen nahm sie Kontakt zu einer Expertin auf, die jahrelange Erfahrung mit interkulturellen Trainings und einen multikulturellen Hintergrund hat: Nina Zolezzi von EnglishBusiness. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Unterhaltung über die Kommunikation in interkulturellen Teams.



Kulturdimensionen

Bildnachweis: Debashis RC Biswas



In der internationalen Geschäftswelt begegnen wir täglich interkulturellen Situationen und das gilt ganz besonders für die Sprachindustrie. Daher überrascht es nicht, dass die erfahrene Vertriebsberaterin in der Sprachindustrie, Jessica Rathke, sich verstärkt mit diesem Thema beschäftigt. Im Zusammenhang mit ihrer Recherche von interkulturellen Situationen und Geert Hofstedes Kulturdimensionen nahm sie Kontakt zu einer Expertin auf, die jahrelange Erfahrung mit interkulturellen Trainings und einen multikulturellen Hintergrund hat: Nina Zolezzi von EnglishBusiness. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Unterhaltung über die Kommunikation in interkulturellen Teams.

Warum sind nationale Kulturgruppen wichtig?

Als Beraterin in der Sprachindustrie hat Jessica Rathke viel von der Welt gesehen. Ihre Erfahrungen zeigen, dass es im Vertrieb und Management erhebliche regionale Unterschiede gibt.

Der amerikanische Managementstil fußt auf Individualismus und Eigenverantwortung. Führungskräfte geben ihren Teams viel Entscheidungsfreiraum und weniger Anweisungen. Doch als Jessica eine Schulung für ein chinesisches Sales-Team in Shanghai gab, waren die Erwartungen ganz anders. Eine Kollegin vor Ort erklärte, dass die Menschen mit sehr genauen Anweisungen besser arbeiten könnten. Für Jessica fing es erst an richtig zu laufen, als sie sich so stark ins Geschehen einmischte, dass es ihr wie Micromanagement vorkam. Nina berichtet andererseits, dass ihr Team aus vielen angelsächsischen Expats regelrecht allergisch auf Micromanagement reagiert.

Doch auch Landeskulturen, die geografisch nah beieinander liegen, können sich erheblich unterscheiden. Als Jessica die Einführung eines Vertriebskonzeptes in verschiedenen regionalen Märkten in Asien unterstütze, arbeitete sie mit Teams aus Japan, China, Thailand und Korea. Wegen der kulturellen Unterschiede zwischen den regionalen Märkten, dauerte eine Sitzung, die bis zum Nachmittagstee geplant war, bis in den späten Abend.

Nationale Kulturgruppen sind also ein wichtiges Konzept für alle, die international arbeiten und kommunizieren. Für eine erfolgreiche Kommunikation reicht es jedoch nicht, zu wissen, welchen Pass jemand hat.

Nationale Identität vs. Weltbürger*innen

Immer mehr Menschen identifizieren sich mit mehr als einer Nationalität. Es ist jedoch keine triviale Frage, wie sich verschiedene nationale Identitäten zu einer Persönlichkeit vermischen, und welche individuellen Vorlieben daraus entstehen.

Nina und Jessica sind beide gute Beispiele hierfür. Nina ist halb italienisch, halb portugiesisch, wurde in Mosambik geboren, wuchs in Südafrika auf and lebt seit über 25 Jahren in Deutschland.

Jessica ist in den Vereinigten Staaten geboren, aber sieht sich auch nicht als durchschnittliche Amerikanerin. Sie hat in Österreich studiert und mehr als ein Drittel Ihres Lebens in England gelebt, so dass sie sich eher als Weltbürgerin identifiziert.

In der heutigen globalen Wirtschaft sind Menschen mit mehreren Nationalitäten und multikulturellem Hintergrund allgegenwärtig. Elon Musk hat drei verschiedene Pässe, wuchs in Südafrika auf und lebt heute in den USA. Kamala Harris‘ Eltern kamen aus Jamaika und Indien in die USA. Die Liste lässt sich beliebig fortführen und es ist klar, dass die Menschen zunehmend nationale Grenzen überschreiten, um zu studieren, zusammenzuarbeiten und ihre Ziele zu erreichen.

Kulturelle Vielfalt ist in internationalen Unternehmen zur Normalität geworden und es wird immer offensichtlicher, dass die nationale Perspektive nur eine sehr limitierte Sicht auf den individuellen Menschen zulässt. In ihrer Unterhaltung waren Jessica und Nina sich einig, dass es neue Konzepte wie Taiye Selasis „multi-localism“ braucht, um Individuen zu verstehen.





Die Kulturdimensionen

Jessica Rathke baut ihre Schulungs- und Beratungsdienstleistungen für Sprachunternehmen durch ihre Teilnahme am Intercultural Management Certification Programme von Hofstede Insights weiter aus. Das Programm basiert auf den sechs Kulturdimensionen. Diese bieten einen Rahmen, um den kulturellen Hintergrund und die Werte von Menschen besser zu verstehen, Präferenzen zu vergleichen und letzten Endes interkulturelle Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation am Arbeitsplatz zu verbessern.

Es ist dabei zu beachten, dass die Kulturdimensionen nicht versuchen die Kultur einer Nation im juristischen oder geografischen Sinn abzubilden, sondern beabsichtigen, die Geschichte, Rituale und Kultur von Menschen zu analysieren. Hofstedes Kulturgruppen lassen sich leicht mit Landeskulturen verwechseln, da statistische Untersuchungen meist eine Konzentration dieser Kulturgruppen innerhalb nationaler Grenzen zeigen. Die Kulturdimensionen funktionieren jedoch genauso gut, um Präferenzen von Regionen oder Städten zu analysieren. Jessica wies darauf hin, dass es auch innerhalb der USA signifikante kulturelle Unterschiede gibt, z. B. zwischen Texas und New York.

Hofstedes Forschung zu den Kulturdimensionen ist eine Quelle des Wissens und der Inspiration für das interkulturelle Training bei EnglishBusiness, doch Nina warnte davor sich zu sehr auf nationale Kulturgruppen zu fokussieren, um die Präferenzen und Werte einer Gruppe von Menschen zu verstehen. Sprachbarrieren, Persönlichkeit oder Unternehmenskultur können ebenso für Reibung in der Kommunikation sorgen. Es ist wichtig, die Landeskultur als einen von vielen Faktoren in Betracht zu ziehen, aber laut Nina sollte man nicht damit anfangen.



Was sind Hofstedes Kulturdimensionen?

Machtdistanz (Power Distance Index): Wie sehr sind die weniger mächtigen Mitglieder einer Gesellschaft mit einer ungleichen Machtverteilung einverstanden? Hierarchische Gesellschaften haben eine hohe Machtdistanz.

Individualismus und Kollektivismus (Individualism versus Collectivism): Individualistische Gesellschaften bevorzugen lockere Regeln und viel persönliche Verantwortung. Kollektivistische Gesellschaften haben eine stärkere gemeinsame Identität und fühlen sich in höherem Maße füreinander verantwortlich.

Maskulinität und Feminität (Masculinity versus Femininity): Maskulinität steht für eine Präferenz für Erfolgsdenken, Durchsetzungsvermögen, materielle Belohnungen und Wettbewerb. Feminität steht hingegen für eine Präferenz für Kooperation, Bescheidenheit, Fürsorge und Lebensqualität.

Unsicherheitsvermeidung (Uncertainty Avoidance Index): Ein hoher Grad an Unsicherheitsvermeidung weist auf Abneigung gegen Ungewissheit und eine Präferenz für feste Regeln hin. Gesellschaften mit niedriger Unsicherheitsvermeidung gehen lockerer mit Regeln und Prinzipien um.

Lang- oder kurzfristige Ausrichtung (Long Term Orientation): Gesellschaften, die einen niedrigen Wert in dieser Dimension haben, haben ein positives Verhältnis zur eigenen Geschichte und sehen Veränderungen skeptisch. Kulturen mit hohen Werten in dieser Dimension sind pragmatischer und flexibler.

Nachgiebigkeit und Beherrschung (Indulgence versus Restraint): Gesellschaften mit einem hohen Wert bei Beherrschung geben den natürlichen menschlichen Trieben weniger nach. Nachgiebigere Gesellschaften neigen eher dazu, diese natürlichen Verlangen zu befriedigen.

Erfahren Sie mehr auf Hofstede Insights



Es geht niemals nur um Sprache

EnglishBusiness hat schon vielen Unternehmen geholfen ihre Kommunikation zu verbessern. Es beginnt oft mit einem Englischkurs, doch laut Nina geht es niemals nur um Sprache.

Es macht natürlich Sinn, in internationalen Unternehmen Firmensprachkurse anzubieten. Ohne gemeinsame Sprache gibt es keine Kooperation oder Zusammenarbeit. Man braucht die Grammatikkenntnisse und das Vokabular, um sich auszudrücken, und dafür sind Sprachkurse eine direkte und verlässliche Lösung. Doch leider können auch perfekte Sprachfähigkeiten Missverständnisse am Arbeitsplatz nicht ganz vermeiden.

Wenn die Ursachen für Fehlkommunikation übers rein sprachliche hinausgehen, empfiehlt Nina den Blick auf persönliche Präferenzen zu richten. Der kostenfreie Persönlichkeitstest auf 16Personalities.com ist von Myers-Briggs inspiriert und bietet einen guten Ausgangspunkt. Man sollte die Ergebnisse eher als Präferenzen sehen und nicht als deterministische Persönlichkeitsdefinition. Es hilft einen Dialog zu starten, wenn man weiß, ob ein*e Kolleg*in zu Intuition oder Sensorik, Wahrnehmung oder Entscheidung, Introversion oder Extraversion neigt und am Ende fördert dieses Wissen eine produktivere Zusammenarbeit.

Landeskultur ist nicht immer der beste Ansatz

Wenn auf Sprach- und Persönlichkeitsebene alle Reibungen beseitigt sind, sind die Kulturdimensionen das nächste, leistungsstarke Werkzeug, um die Kommunikation zu analysieren und zu verbessern.

Nina hatte aufgrund der häufig gezogenen Verbindung zwischen Kulturdimensionen und Landeskulturen bedenken, doch Jessica argumentierte, dass diese Verbindung vor allem statistisch und nicht kausal ist. So werden die Kulturdimensionen die Mehrheit in einem Land meist gut beschreiben, während es auf individueller Ebene immer Ausreißer*innen geben wird.

Jessica und Nina sind sich jedoch einig, dass Hofstedes Kulturdimensionen ein wertvolles Tool für Berater*innen und Trainer*innen in internationalen Unternehmen sind. Es ist allerdings zu beachten, dass ein zu starker Fokus auf Landeskultur zu Vorurteilen führen und Erkenntnisse verzerren kann, wenn man kleinere Gruppen betrachtet. Beide waren der Meinung, dass Kulturdimensionen wie Individualismus und Kollektivismus bei kleineren Gruppen und engeren Kategorien mindestens genauso wichtige Erkenntnisse liefern wie auf Nationalitätsebene.

Die Arbeit von Keith Chen bietet ein gutes Beispiel, bei dem Sprache, und nicht Nationalität, der Indikator für Kulturunterschiede ist. Er betrachtete Familien innerhalb der gleichen Landesgrenzen und fand heraus, dass Menschen, die eine Sprache mit schwachem Futur sprechen, mit größerer Wahrscheinlichkeit sparen und mit geringerer Wahrscheinlichkeit rauchen.





Wie können wir interkulturelle Kompetenz stärken?

Interkulturelle Kompetenz lässt sich nicht auf theoretischem Wege erreichen. Man braucht vielmehr immersive Erlebnisse, die einen aus der eigenen Komfortzone drängen. Im Rahmen ihres Trainings mit Hofstede Insights nahm Jessica an interkulturellen Simulationen teil, die darauf ausgelegt waren, die Werte und Gewohnheiten der Teilnehmer*innen in Frage zu stellen. Es gibt viele Wege aus der eigenen Komfortzone. Auf Geschäftsreisen legt Jessica Wert darauf, in andere Kulturen einzutauchen und selbst herauszufinden, wie ganz alltägliche Dinge funktionieren, z. B. öffentliche Verkehrsmittel in Japan.

Auch Nina befürwortet den immersiven Ansatz. Sie bietet ihren Unternehmenskund*innen eine interkulturelle Simulation, bei der zwei Gruppen unterschiedliche fiktive Sprachen und Wertesysteme lernen. Sie erkunden das Verhalten der jeweils anderen Gruppen – eine Übung mit hohem Unterhaltungswert für die Zuschauer*innen und wichtigen Erkenntnissen für die Teilnehmer*innen.

Das Ziel der immersiven Methoden ist es, die Reaktion auf fremde Kulturen von Befremdung oder Angst in Neugier zu verwandeln.

Wenn Sie mehr über interkulturelle Kompetenz erfahren möchten, kontaktieren Sie Jessica für individuelle kulturelle Assessments oder die Berater*innen von EnglishBusiness für eine interkulturelle Simulation in Ihrem Unternehmen.



Über die Teilnehmerinnen:

Jessica Rathke

Jessica Rathke ist eine Trainerin und Vertriebsberaterin für Übersetzungs- und Lokalisierungsunternehmen. Mit mehr als 29 Jahren Erfahrung im Vertrieb und in der Personalführung hilft sie Unternehmen die Kompetenz im Vertrieb zu stärken und so Umsatz und Profitabilität zu steigern. Sie hat erfolgreiche Vertriebsschulungen für hunderte Unternehmensinhaber*innen, Vertriebler*innen und Business Developer gegeben. Zudem berät Rathke Branchenführer*innen in der Sprachindustrie dabei effektive Vertriebsstrategien zu entwerfen.

Jessica hält regelmäßig Vorträge zum Thema Sales bei Konferenzen der Sprachindustrie.

Mit Jessica auf LinkedIn verbinden.

Nina Zolezzi ist CEO und Mitgründerin der EnglishBusiness AG. Als Kommunikationsberaterin hilft sie Führungskräften global zu denken und vermittelt die Softskills und Kommunikationsfähigkeiten, um im internationalen Geschäft erfolgreich zu sein. Als Keynote-Speaker wirbt sie für die Macht der Kultur und die Bedeutung von Sprache in der menschlichen Kommunikation, Kreativität und Zusammenarbeit.

Die in Mosambik geborene Südafrikanerin mit italienischen und portugiesischen Eltern ist eine qualifizierte systemische Psychologin und Expertin für interkulturelle Kompetenz. Sie spricht fließend Englisch, Deutsch und Portugiesisch.

Mit Nina auf LinkedIn verbinden.

Robert Rothe
Translation Editor and Consultant / Marketing Assistant

Robert ist in Hamburg mit deutschen und südafrikanischen Wurzeln aufgewachsen. Bei EnglishBusiness ist er Lektor für Übersetzungen ins Deutsche, aber kümmert sich auch um unser Team von externen Übersetzern und das Marketing. In seiner Freizeit ist er in Laufschuhen unterwegs und bloggt hier über die deutsche Sprache, Südafrika, Sport und das Tor zur Welt.

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Was ist der Unterschied zwischen „communication“ und „communications“ im Englischen? https://www.englishbusiness.de/blog/was-ist-der-unterschied-zwischen-communication-und-communications-im-englischen/ Fri, 19 Mar 2021 14:49:04 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=9910 Der Beitrag Was ist der Unterschied zwischen „communication“ und „communications“ im Englischen? erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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Was ist der Unterschied zwischen communication und communications im Englischen?



Heißt es auf Englisch „financial communication“ oder „financial communications“? Hat man eine „communication strategy“ oder eine „communications strategy“? Selbst für englische Muttersprachler ist das Verhältnis zwischen „communication“ und seinem Plural nicht immer klar. Deswegen haben wir genauer hingesehen!



communication oder communications

Bildnachweis: LoboStudio Hamburg


Englisch ist eine Weltsprache mit vielen Varietäten und Dialekten, daher können generelle Antworten auf spezifische Vokabelfragen überraschend schwierig sein. Beginnen wir also mit der seriösesten Quelle: dem Wörterbuch.

Wörterbucheinträge zu „communication“

Für britisches Englisch haben wir das Oxford English Dictionary zu Rate gezogen und für amerikanisches Englisch Merriam-Webster.


Communication

Oxford Dictionary:

  • [mass noun] The imparting or exchanging of information by speaking, writing, or using some other medium
  • [count noun] A letter or message containing information or news

Merriam-Webster:

  • Interchange of thoughts or opinions: a process by which meanings are exchanged between individuals through a common system of symbols (such as language, signs, or gestures)
  • An instance of communicated information (such as a letter or telephone call): a written or spoken message

Facts or information communicated


Communications

Oxford Dictionary:

  • Means of sending or receiving information, such as phone lines or computers
  • [treated as singular] The field of study concerned with the transmission of information

Merriam-Webster:

  • A system (as of telephones, telegraphs, or computers) for communicating information
  • The function in an industrial organization that transmits ideas, policies, and orders
  • Plural in form but singular in construction: an art that deals with expressing and exchanging ideas effectively in speech or writing or through the graphic or dramatic arts and that is taught as an integrated program at various levels of education in distinction to traditional separate courses in composition and speech

Was haben wir bisher gelernt?

„Communication“ als Kontinuativum (mass noun) bezeichnet den Austausch von Informationen und ist die gebräuchlichste Verwendung des Wortes.

Versteht man „communications“ als Singular, bezieht es sich auf Kommunikationstechnologie oder auf den wissenschaftlichen, bzw. kulturellen Bereich.

Allerdings kann „communication“ auch ein zählbares Nomen (count noun) sein, das sich auf eine Instanz von Kommunikation, wie ein Brief oder ein Telefonat, bezieht.

Sie sehen, die Sache ist kompliziert.

„Department of communication“, „financial communication“ oder „communication strategy“ beziehen sich demnach alle auf Mitteilung oder der Austausch von Informationen.

Entsprechend beziehen sich „department of communications“, „financial communications“ oder „communications strategy“ auf die Instanzen der Kommunikation oder die technische Infrastruktur.

Die Bedeutung der Wörter ist nun klarer, doch wie werden sie korrekt verwendet?

Bei Merriam-Webster steht, dass „communications“ im US-Englischen eine Abteilung einer Organisation sein kann und nennt „communcations department“ als Anwendungsbeispiel, im Oxford Dictionary finden wir diese Verwendung allerdings nicht.

Um die weltweite Verwendung von „communication“ vs „communications“ besser zu verstehen, schauen wir uns als nächstes Google trends an.

Wie werden „communication“ und „communications“ auf Englisch verwendet?

Wir möchten verstehen, wie „communication“ und „communications“ im geschäftlichen Kontext verwendet werden. Um Verwechselungen mit den Kommunikationsinstanzen und der Kommunikationstechnologie zu vermeiden, haben wir uns Ausdrücke angesehen, die „communication(s)“ enthalten, anstatt die Wörter isoliert zu betrachten.

Laut dem Wörterbuch ist „communications department“ ein Ausdruck des amerikanischen English, beginnen wir also damit.

„Communication department“ vs. „communications department“


comm oder comms department
comm oder comms department Karte

In den USA wird „communications department“ tatsächlich häufiger genutzt, wenn auch nur knapp. In Großbritannien ist „communication department“ der beliebtere Ausdruck, während Irland, Kanada und Australien es mit den USA halten.

„Department of communication“ vs. „department of communications“


dept of comm oder comms
dept of comm oder comms Karte

Nur eine kleine Umformulierung verändert das Ergebnis in Nordamerika. Während die anderen englischsprechenden Nationen bei ihrer Präferenz bezüglich „communication(s) department“ bleiben, ist „department of communication“ in den USA und Kanada der beliebtere Ausdruck. Rührt der Unterschied daher, dass das communications department sich um Netzwerke und Glasfaserkabel kümmert, während das department of communication sich mit dem menschlichen Aspekt der Kommunikation befasst?

„Communication strategy“ vs. „communications strategy“

Unsere bisherige Recherche legt nahe, dass eine communication strategy vorgibt, was kommuniziert wird, eine communications strategy hingegen könnte uns sagen, welches Medium oder welche Technologie genutzt wird. Glücklicherweise fällt das Ergebnis in diesem Fall relativ klar aus: „communication strategy“ ist weltweit der gängigere Ausdruck.


Corporate comm oder comms
comm oder comms strategy Karte

„Corporate communication“ vs. „corporate communications“

Wenn man „corporate communication“ und „corporate communications“ betrachtet, gibt es Unterschiede im internationalen Gebrauch. Englischsprachige Länder wie Großbritannien, Irland, die USA, Kanada oder Australien suchen öfter nach „corporate communications“, doch es ist schwierig hier einen klaren Schluss zu ziehen. Auch „corporate communication“ ist in der englischsprachigen Welt kein ungewöhnlicher Ausdruck, doch wenn man sich auf Abteilungen oder die tatsächlichen Botschaften bezieht ist „corporate communications“ angemessener und das gibt hier den Ausschlag.


Corporate comm oder comms
corporate comm vs comms Karte

Communication(s) – eine merkwürdige geographische Verteilung in den USA

Aufgrund der verschiedenen Anwendungsbereiche ist es nicht unbedingt zielführend, die Wörter „communication“ und „communications“ ohne Kontext zu vergleichen, doch die geographische Verteilung in den USA ist so merkwürdig, dass wir sie Ihnen nicht vorenthalten möchten.



Fazit

Die schlechte Nachricht ist, dass es bei „communication“ vs. „communications“ keine allgemeinverbindliche Antwort gibt. Die gute Nachricht ist, dass man es auch nicht wirklich falsch machen kann, da die Verwendung global stark variiert.

Was wir jedoch gelernt haben ist, dass man bewusst entweder den Aspekt des Informationsaustausches zwischen Menschen oder die Verbreitung von Mitteilungen hervorheben kann, indem man ein „S“ anfügt oder nicht. Das Cornell Department of Communication gibt auf seiner Website eine Erklärung seiner Entscheidung, die diesen Punkt gut zusammenfasst:

„Die einfache Antwort ist, dass wir den Begriff „communication“ verwenden, um den Fokus unserer Abteilung auf die sozialwissenschaftliche Untersuchung der Kommunikation – insbesondere des Prozesses, bei dem Menschen verbale und nonverbale Symbole verwenden, um Bedeutung zu schaffen und Beziehungen mit anderen Menschen direkt oder über Medien zu bilden – zu verdeutlichen. Dies ist die Essenz dessen, was wir in unserer Abteilung lehren, forschen und tun. „Communications“, im Gegensatz dazu, wird oft verwendet, um die Produkte zu bezeichnen – die Nachrichten, die übertragen oder verteilt werden – oder die Ausrüstung (wie drahtlose oder Glasfaserkabel), die die Übertragung ermöglicht.“


Tipp:

Egal ob Sie ein in einem department of communication oder in einem department of communications arbeiten, die Terminologie sollte immer einheitlich angewendet werden. Deshalb helfen wir unseren Kund*innen mit Unternehmensglossaren und Styleguides ihre Unternehmenssprache zu implementieren. Kontaktieren Sie unsere Berater*innen, um mehr zu erfahren!

Robert Rothe
Translation Editor and Consultant / Marketing Assistant

Robert ist in Hamburg mit deutschen und südafrikanischen Wurzeln aufgewachsen. Bei EnglishBusiness ist er Lektor für Übersetzungen ins Deutsche, aber kümmert sich auch um unser Team von externen Übersetzern und das Marketing. In seiner Freizeit ist er in Laufschuhen unterwegs und bloggt hier über die deutsche Sprache, Südafrika, Sport und das Tor zur Welt.

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5 Tipps unserer Lektoren*innen für die Übersetzung Ihres Geschäftsberichts https://www.englishbusiness.de/blog/5-tipps-unserer-lektoren-fuer-die-uebersetzung-ihres-geschaeftsberichts/ Fri, 29 Jan 2021 10:25:32 +0000 https://www.englishbusiness.de/?p=7897 Der Beitrag 5 Tipps unserer Lektoren*innen für die Übersetzung Ihres Geschäftsberichts erschien zuerst auf EnglishBusiness AG - We expand your global reach.

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5 Tipps unserer Lektoren*innen für die Übersetzung Ihres Geschäftsberichts



IFRS Übersetzungen Englisch-Deutsch

Bildnachweis: Mathias Konrath


Die Finanzberichterstattung ist ein wesentlicher Baustein der Geschäfts- und Quartalsberichte kapitalmarktorientierter Unternehmen. Damit ist sie auch grundlegend für die Kommunikation mit Stakeholdern*innen und bietet wertvolle Informationen für Führungskräfte. Weil sich Geschäftsbeziehungen und Investitionen zunehmend internationalisieren, braucht die Berichterstattung nicht nur einheitliche Standards, sondern auch exzellente Finanzübersetzer*innen.

Das International Accounting Standards Board (IASB) mit Sitz in London ist eine unabhängige Institution, die die am weitesten verbreiteten Rechnungslegungsstandard IFRS International Financial Reporting Standards veröffentlicht. Als Mitglied der Europäischen Union bilanzieren börsennotierte Unternehmen in Deutschland nach den IFRS. Die Geschäftsberichte und Quartalsberichte werden meist auf Deutsch verfasst, doch aufgrund der vielen internationalen Stakeholder*innen und Investoren*innen veröffentlichen die Unternehmen auch eine englische Fassung.

Die IFRS schreiben Struktur, Inhalt und Terminologie für die Rechnungslegung vor. Die englischen Finanzübersetzer*innen müssen mit diesem Rahmen vertraut sein und die neueste Terminologie in beiden Sprachen kennen. Wie in allen Fachbereichen der Übersetzung hat auch die Rechnungslegung regionale Eigenheiten. Lesen Sie im Folgenden, wo sich die Fallen und häufigen Fehler bei englischen Übersetzungen nach den IFRS verstecken.

Übersicht:
1. Depreciation, amortisation, impairment oder write-down?
2. Vermögenswerte und Schulden
3. Aktuelle IFRS-Terminologie
4. Britisches oder amerikanisches Englisch?
5. Achten Sie auf “Denglish”
Bonus:
Ressourcen für die Übersetzung von Geschäftsberichten nach IFRS
ESEF: Neues elektronisches Format für Geschäftsberichte
Wir beraten Sie zur Übersetzung des Geschäftsberichts

1. Depreciation, amortisation, impairment oder write-down?

Einer der schwierigsten Bergriffe in der englischen Finanzübersetzung sind „Abschreibungen“. Das Englische hat hier verschiedene Übersetzungen je nach Art des Vermögenswertes und seiner Entwicklung.

  • Depreciation bezeichnet planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen.
  • Amortisation bezeichnet planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.
  • Impairment loss bezeichnet außerplanmäßige Abschreibungen, bzw. die Differenz zwischen dem Buchwert und dem erzielbaren Betrag eines Vermögenswerts.
  • Write-down bezeichnet außerplanmäßige Abschreibungen. Dies bezieht sich auf Vermögenswerte, bei denen eine Wertminderung vorliegt.

Vorsicht bei “planmäßig” in der englischen Übersetzung

Im Deutschen unterscheidet man zwischen planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Im Englischen steckt diese Unterscheidung in der gewählten Übersetzung für Abschreibung. Scheduled oder non-scheduled sollten in diesem Zusammenhang also nicht benutzt werden.


2. Vermögenswerte und Schulden

Vermögenswerte und Schulden tauchen in jeder Bilanz auf. Eine korrekte und einheitliche Übersetzung ist daher unerlässlich:


  • non-current assets
  • current assets
  • non-current liabilities
  • current liabilities
  • langfristige Vermögenswerte
  • kurzfristige Vermögenswerte
  • langfristige Schulden
  • kurzfristige Schulden

3. Aktuelle IFRS-Terminologie

Die IFRS werden stetig weiterentwickelt und an neue Vorschriften und Entwicklungen des Marktes angepasst. Dies kann auch terminologische Änderungen zur Folge haben. Übersetzer sollten deswegen immer mit den aktuellsten Ressourcen arbeiten und sich regelmäßig fortbilden. Zu den wichtigsten Änderungen der letzten Jahre gehören:


  • Bilanz
  • Gewinn-und Verlustrechnung/GuV
  • Eigenkapitalveränderungsrechnung
  • Kapitalflussrechnung
  • statement of financial position (vorher balance sheet)
  • statement of comprehensive income (vorher income statement)
  • Eigenkapitalspiegel – statement of changes in equity
  • statement of cash flows (vorher cash flow statement)

4. Britisches oder amerikanisches Englisch?

Amerikanisches und britisches Englisch unterscheiden sich vor allem in Rechtschreibung und Zeichensetzung doch auch in der Fachterminologie gibt es Unterschiede:


  • Britisches Englisch
  • financial year
  • one-off effect
  • as at
  • Amerikanisches Englisch
  • fiscal year
  • one-time effect
  • as of

5. Achten Sie auf “Denglish”

Ist eine Übersetzung zu wörtlich, kann sich das negativ auf Stil und Syntax auswirken. Es gibt im Deutschen jedoch einige Wörter, die besonders schwierig zu übersetzen sind, und häufig in Geschäftsberichten vorkommen.

  • Impuls: Das englische impulse ist ein Begriff der ausschließlich im physikalischen Sinn verwandt wird. Im Deutschen hingegen kann man einen Impuls auch als Anregung oder Motivation verstehen.
  • Bereits: Taucht ein already in Übersetzungen auf, ist es meist überflüssig und Muttersprachlern*innen ein Dorn im Auge.
  • Vier-Augen-Prinzip: Schon auf Deutsch kann die Bezeichnung „Vier-Augen-Prinzip“ als beleidigend aufgefasst werden. Im Englischen gibt es diesen Ausdruck gar nicht. Double-checked oder third-party review sind gute Alternativen.
  • Sehr geehrte Damen und Herren: Diese Anrede hat im Englischen einen sehr viel engeren Anwendungsbereich. Deswegen kommt es bei der Übersetzung sehr auf den Kontext an. Das Vorwort des Vorstandsvorsitzenden beginnt im Englischen oft ohne förmliche Anrede.

Ressourcen für die Übersetzung von Geschäftsberichten nach IFRS

Aktuelle Ressourcen sind einer der Grundsteine für eine professionelle Übersetzung nach IFRS. Bei EnglishBusiness nutzen wir eine Kombination aus Onlinewörterbüchern, unseren exklusiven inhouse Ressourcen und kund*innenspezifischen Übersetzungsspeichern, Terminologiedatenbanken und Styleguides.

Wer nach verlässlichen Informationen zu den aktuellen Rechnungslegungsstandards sucht, kann sich entweder von uns beraten lassen oder sich eine dieser Ressourcen anschaffen:

eIFRS – electronic International Financial Reporting Standards

eIFRS ist das kostenpflichtige Portal der IFRS Foundation.

Pro:

  • Offizielle Ressource der IFRS Foundation.
  • Vergleichstool, um Veränderungen in den Standards nachzuverfolgen.
  • Einfache Suche durch das eIFRS Terminology Lookup Tool
  • Verschiedene Sprachen verfügbar

Contra:

  • Kein Übersetzungstool
  • Hoher Preis

Kosten:

  • 295 £ pro Jahr

Wiley Interpretation and Application of IFRS Standards

Der Wiley ist der Standard unter den IFRS Fachbüchern. Wiley Interpretation and Application of IFRS Standards ist eine ausführliche englische Version mit Erklärungen und Anwendungsbeispielen.

Pro:

  • Alle wichtigen Informationen in einem Band
  • Interpretationen und Praxisbeispiele für alle, die tiefer in die Rechnungslegung einsteigen wollen
  • Wertet das Bücherregal als Zoom-Hintergrund auf :-)

Contra:

  • Die IFRS werden jährlich aktualisiert und so müsste der Wiley im Prinzip jedes Jahr neu gekauft werden.

Preis:

  • Print: 115 $
  • E-Book: 92 $

International Financial Reporting Standards (IFRS) von Wiley

Die Deutsch-Englische Textausgabe der IFRS als Nachschlagewerk für Finanzübersetzer.

Pro:

  • Übersichtliche Gegenüberstellung des englischen Ursprungstextes und der offiziellen deutschen Übersetzung.
  • Erschwinglicher Preis

Contra:

  • Keine elektronische Suchfunktion
  • Muss jährlich nachgekauft werden

Preis:

  • Als Softcover 29,99 €

Deloitte Model IFRS Financial Statements
Die Musterkonzernabschlüsse von Deloitte auf Deutsch und Englisch bieten eine umfangreiche Veranschaulichung und Erklärungen zu Best Practices gemäß der IFRS.

Pro:

  • Umfangreiches Referenzmaterial zur Anwendung der IFRS
  • Vergleich der deutschen und englischen Ressourcen für Terminologiearbeit

Contra:

  • Umständliche Handhabung der separaten PDF-Dateien

Preis:

  • Kostenlos verfügbar

Weiterbildungen für Finanzübersetzer*innen beim BDÜ

Für angehende Finanzübersetzer*innen empfehlen wir gerne eine Weiterbildung zu Thema IFRS beim BDÜ. Hier kann man ohne Vorkenntnisse in die Welt der Konzernabschlüsse eintauchen oder die Kenntnisse in Seminaren für Fortgeschrittene auffrischen.

ESEF: Neues elektronisches Format für Geschäftsberichte

Zahlen sind ein wichtiger Teil des Geschäftsberichts. Damit sich diese leichter vergleichen lassen gilt ab dem Geschäftsjahr 2020 EU-weit das European Single Electronic Format. Durch die Vereinheitlichung lassen sich die Daten von verschiedenen Programmen extrahieren und analysieren. Mehr über das ESEF und das Dateiformat XBRL erfahren Sie hier.

Wir beraten Sie zur Übersetzung des Geschäftsberichts

Sie haben eine Frage zur Übersetzung Ihres Geschäftsberichts, Nachhaltigkeitsberichts oder Quartalsberichts? Das Team bei EnglishBusiness hat über 20 Jahre Erfahrung mit Übersetzungen für börsennotierte Unternehmen in Deutschland. Nehmen Sie Kontakt auf und erfahren Sie mehr!

Kayla Hirsch

Kayla Hirsch
Translation Editor & Consultant

Kayla kommt aus dem Südosten der USA, wo sie Politikwissenschaft und Germanistik studiert hat. Sie liebt es zu reisen und hat schon in Washington, D.C., Berlin, und Nürnberg gelebt, bevor sie sich für die schöne Hansestadt Hamburg entschied. In ihrer Freizeit interessiert sie sich für Film und Literatur; bei EnglishBusiness ist sie Expertin für Übersetzungen und Lektorate. Hier schreibt sie über alles, was mit Linguistik und geschriebener Kommunikation zu tun hat.

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